Trainer werden und erfolgreich sein | NEVEREST Lifelong Learning
Trainer werden

Trainer werden und erfolgreich sein

Du möchtest Trainerin oder Trainer werden? Ich gratuliere dir zu dem Entschluss! Es ist nämlich einer der schönsten Berufe, die man sich vorstellen kann:

Berufsbild Trainer*in in der Erwachsenenbildung

  • Man arbeitet mit Menschen.
  • Man arbeitet selbstbestimmt.
  • Menschen zahlen Geld, um zu hören, was man zu sagen hat.
  • Man lernt immer was dazu.

Aber ist dieser Beruf auch etwas für dich? In diesem Artikel findest du zahlreiche Antworten auf deine Fragen:

Gibt es ein einheitliches Berufsbild?

Diese Frage kann ganz eindeutig mit NEIN beantwortet werden. Denn die große Herausforderung ist hier nämlich, dass Trainer*in nicht gleich Trainer*in ist. Somit gibt es zahlreiche Unterscheidungsdimensionen. Beispielsweise unterscheidet erwachsenenbildung.at folgende Trainerinnen- und Trainertypen:

  • Fachtrainer*in (EDV, Sprachen, Technik, Recht, Betriebswirtschaft usw.)
  • Lerntrainer*in (Lernen lernen usw.)
  • Berufsorientierungstrainer*in, AMS-Trainer*in
  • Wirtschaftstrainer*in
  • Persönlichkeitstrainer*in
  • Verhaltenstrainer*in

Natürlich kann auch nach dem grundlegenden wirtschaftlichen Auftragsverhältnis unterschieden werden:

  • in eine Unternehmensstruktur eingegliederte Wissensvermittler*innen (hierzulande gerne auch als interne Trainer*in bezeichnet).
  • Wissensvermittler*innen, die nicht in eine Unternehmensstruktur eingegliedert sind und themenspezifisch auf Auftragsbasis in erster Linie für Unternehmen/Organisationen tätig sind.
  • Wissensvermittler*innen, die in irgendeiner Kooperationsform an ein Aus- und Weiterbildungsinstitut angedockt haben.
  • Sonstige Wissensvermittler*innen, die vorwiegend nebenberuflich, oder auch ehrenamtlich als Lehrende, Vortragende und Workshopleiter*innen agieren.
  • Mischformen

Wie war es früher?

In der Vergangenheit war es sicher leichter in der Branche Fuß zu fassen. So gab es zahlreiche Großprojekte die mit Fördergeldern finanziert wurden und auch die Zahl der Mitbewerber war noch überschaubar. So konnte man beispielsweise sehr gut beispielsweise in AMS-Maßnahmen oder ECDL-Schulung erste Erfahrungen sammeln und sich etablieren …

… und dann kam die Wirtschaftskrise:

  • in Unternehmen wurden Bildungsbudgets zurückgefahren
  • ECDL-Schulungen waren kein großes Thema mehr
  • auch die Auslastung durch AMS-Maßnahmen ging zurück

Viele Trainerkolleg*innen und Anbieter haben zu dieser Zeit das Handtuch geworfen oder hatten große Probleme weiter am Markt zu bestehen.

Wie sieht es aktuell aus?

Trainer zählen zu den neuen Selbstständigen und brauchen für ihre Geschäftstätigkeit keinen Gewerbeschein. Dies führt dazu, dass alle, die sich dazu berufen fühlen, selbstständig in diesem Bereich tätig sein können. So positiv das auf den ersten Blick scheint, so schwierig ist es auf den zweiten. Denn der Markt ist heiß umkämpft und schwer erfassbar. Sofern man sich nicht von der breiten Masse abheben kann, kann ein Start in diesem Beruf zur Herausforderung werden.

Nichtsdestotrotz kann man sich als Trainer*in egal ob angestellt oder selbstständig auch heute noch entsprechend etablieren: Laut Konjunkturmonitor der Österreichischen Nationalbank befindet sich die österreichische Wirtschaft nämlich gerade in der Spätphase eines kräftigen Konjunkturaufschwungs. Das lässt auch höhere Investitionen in Aus- und Weiterbildung zu und das wiederum spiegelt sich auch im Arbeitsmarkttrend für Trainer*innen in der Erwachsenenbildung wider.

Es zeigt sich jedoch, dass hier die Qualität, die Expertise und Erfahrung des Trainers den Unterschied machen. Somit zahlt sich eine fundierte Trainerausbildung als Qualifikation für den Job jedenfalls aus. Aber dazu später noch mehr.

Welche Trends gibt es am Weiterbildungsmarkt?

Neben zahlreichen anderen Themen ist sicher auch das Thema „Digitalisierung“ jenes, das die Branche sowie die Aufgaben- und Tätigkeitsbereiche von Trainer*innen massiv beeinflussen wird und bereits beeinflusst. Passend hierzu das Zitat von Carly Fiorina (US-amerikanische Politikerin und früher CEO von Hewlett-Packard): „Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden.“

Was Risiko für die einen, ist Chance für die anderen.

Nicht umsonst bietet beispielsweise die Donau-Uni einen 4-semestrigen Master eEducation – eLearning & Social Media Learning an. Und auch wir haben darauf entsprechend reagiert und  bieten seit heuer ein spezielles Seminar an, um Trainer*innen entsprechend zu qualifizieren: Digitales Lernen & eEducation in der Erwachsenenbildung

Bereits zahlreiche findige Kolleg*innen haben in Web-Seminaren oder kurz Webinaren sowie Massive Open Online Courses oder kurz MOOCs (z.B. udemy) einen neuen/zusätzlichen Vertriebsweg erkannt.

Ob das ein Trend ist, auf den man auch langfristig eine Existenz als Trainer*in aufbauen kann, wird sich zeigen. Unbestritten ist jedoch der Umstand, dass auch in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung Digitalisierung ein großes Thema ist und ein Bedarf an Lösungen & Know-How besteht.

Was sind die Kernkompetenzen eines Trainers?

Was brauche ich also um als Trainer einen guten Job zu machen? Auch hier streiten sich die Geister. Ich möchte aber an dieser Stelle auf das Kompetenzprofil der wba | Weiterbildungsakademie Österreich verweisen, da diese einen meiner Meinung nach, sinnvollen Ansatz verfolgt. Demnach benötigt ein Erwachsenenbildner nachstehende Kompetenzen:

  • Fachkompetenz
  • Bildungstheoretische Kompetenz
  • Soziale Kompetenz
  • Personale Kompetenz
  • Reflexive Kompetenz
  • Didaktische Kompetenz (oder wahlweise auch Management-, oder Beratungskompetenz)
  • Bibliothekswesen und Informationsmanagement

Kurzer Sidestep: An dieser Stelle sollte man sich nochmal vor Augen führen, dass „Erwachsenenbildner“ ein Sammelbegriff für unterschiedliche Aufgabenbereiche ist und einer davon ist Training. Obige Kompetenzbereich beziehen sich auf die Erwachsenenbildung allgemein.

Aufgaben- & Tätigkeitsbereiche von Erwachsenenbildnern

Die nachstehende Liste zeigt die Aufgaben- & Tätigkeitsbereiche von Erwachsenenbildner*innen lt. BerufsInformationsComputer der Wirtschaftskammer:

  • Bildungsmanager*in
  • Kursleiter*in
  • Trainer*in
  • Bildungs- und Berufsberater*in
  • Coach (m/w)
  • Supervisor*in
  • Bibliothekar*in

Was tut man eigentlich als Trainer*in?

erwachsenenbildung.at, eine Plattform des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung fasst die Tätigkeiten von Trainern wie folgt zusammen:

  • Konzipieren, Designs entwickeln
  • Übungen, Methoden etc. (weiter)entwickeln
  • Führen/Leiten
  • Strukturieren
  • Moderieren von Diskussionsprozessen
  • Vortragen
  • Präsentieren
  • Präsentationen der TeilnehmerInnen beziehungsweise von Kleingruppen anleiten, moderieren
  • Aufgaben stellen/anleiten
  • Bewerten/Feedback erteilen beziehungsweise gestalten
  • Kleingruppen einteilen, anleiten, betreuen
  • Transfer sicherstellen
  • Reflexionen anleiten
  • Umgang mit Technik, Medien, Material etc.

Wer sind potentielle Auftraggeber von Trainer*innen?

Der BerufsInformationsComputer der Wirtschaftskammer sieht potentielle Tätigkeitsfelder von Trainer*innen hier:

  • Selbstständig/Freiberuflich
  • Weiterbildungsinstitutionen, Institutionen der Erwachsenenbildung
  • private Kurs- und Seminaranbieter
  • Arbeitsmarktservice (AMS)
  • Schulen, Universitäten
  • Beratungsunternehmen
  • Unternehmen aller Branchen

Was braucht ein selbstständiger Trainer, um am Markt wirtschaftlich erfolgreich zu sein?

Zu Beginn möchte ich eine zusätzliche Unterscheidungsebene einziehen, denn:

Nicht jeder, der ein kompetenter Wissensvermittler ist, ist auch erfolgreich und nicht jeder, der erfolgreich ist, ist ein kompetenter Wissensvermittler.

Der beste Trainer mit der besten Trainerausbildung wird scheitern, wenn er seine wirtschaftlichen Hausaufgaben nicht macht.

Im Wort selbstständiger Trainer steckt auch die Selbstständigkeit und so wie jeder Installateur neben seinem Handwerk auch wirtschaftliche Kenntnisse benötigt, so benötigt diese ein Trainer ebenfalls. Dahinter verstecken sich Themen wie:

  • Angebot kalkulieren
  • sozialversicherungsrechtliche & steuerliche Fragen
  • Unternehmensführung
  • Marketing
  • Akquise

Bestehen hier Lücken, wird man es vermutlich auch als selbstständiger Trainer schwer haben. Daher wäre hier eher der Weg, sich um eine Stelle als interne*r Trainer*in in einem Unternehmen zu bemühen, oder bei einem Ausbildungsinstitut anzudocken um diese Lücken zu schließen.

Trainerin oder Trainer werden: 8 Tipps für einen gelungenen Start ins Trainerdasein

1. Werde zum Experten in (d)einem Fachbereich!

Es reicht heute nämlich nicht mehr aus, zu sagen, „Ich bin Trainer und Experte für eh alles und ich warte auf eure Aufträge.“ Warum sollte jemand um gutes Geld einen Generalisten an Board holen, wenn es um ein vergleichbares Honorar einen Fachexperten gibt, der wirklich weiß wovon er redet?

2. Team up! Gemeinsam ist man weniger allein.

Suche dir Netzwerk- und Kooperationspartner, die dir helfen, dich am Markt zu etablieren. Alleine ist es hart und abgesehen davon, macht die Arbeit im Team auch mehr Spaß.

3. Lagere aus!

Wenn dir etwas zu viel Zeit kostet, oder du es nur mit Widerwillen machst… lagere es aus. Wir Menschen sind nur da wirklich exzellent, wofür unser Herz schlägt.

Hier zwei kleine Beispiele:

  • Natürlich kannst du die Website selbst machen, aber oftmals dauert es Jahre bis sie fertig ist.
  • Natürlich geht die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung selbst, aber viele sind damit maßlos überfordert.

Es gibt zahlreiche Dienstleister, die dich für das freispielen, worin du gut bist. Ein Vergleich und das Ganze durchzukalkulieren lohnt sich auf alle Fälle.

4. Lerne!

Lies Bücher oder besuche Aus- und Weiterbildungen über Unternehmensführung, Methodik/Didaktik, dein Fachthema, etc. Lies aber auch Bücher die gar nichts mit deiner Tätigkeit zu tun haben. Nur so entwickelst du neue Ideen und vielleicht ein Seminarkonzept, mit dem du dich gut individuell positionieren kannst.

Schaue Videos, besuche Webinare oder MOOCs – diese sind eine günstige Alternative zu Präsenzseminaren. Gleichzeitig kannst du dir methodische etwas abschauen und herausfinden, ob das auf für dich und deine Themen eine Option ist.

Lies Biographien von Unternehmern, die es geschafft haben. Die gezeichneten Wege sind manchmal vielleicht nur begrenzt auf deine Situation umlegbar – sie helfen dir aber ein MindSet zu entwickeln

5. Raus aus der Vergleichbarkeitsfalle!

Versuch dich gezielt von den anderen abzuheben. Das kannst du beispielsweise durch

  • dein Portfolio
  • ein Spezialthema
  • Expertenwissen in einem Bereich
  • ansprechende Seminarbeschreibungen
  • besonderes Marketing
  • deine Persönlichkeit
  • deine Preisgestaltung
  • Garantien
  • Zusatzleistungen

6. Kenne deinen Wert …

… und vor allem: Verkauf dich nicht unter deinem Wert! Das meine ich sowohl monetär als auch persönlich. Hand aufs Herz: Gerade am Anfang freut man sich über jeden Auftrag und auch Geld spielt natürlich eine Rolle. Mittel- bis langfristig verwässern aber genau diese Aufträge deine Positionierung.

7. Beschäftige dich mit deinem Alleinstellungsmerkmal!

Oftmals hört man in Gründungsworkshops und Marketinggrundschulungen vom Alleinstellungsmerkmal. Dieses ist natürlich auch für Trainer*innen in der Erwachsenenbildung von Relevanz:

  • Was ist dein Alleinstellungsmerkmal?
  • In welchem Thema bist du Experte?
  • Welchen Mehrwert bringst du potentiellen Auftraggebern?

Diese Fragen solltest du wie aus der Pistole geschossen beantworten können. Schaffst du das (noch) nicht, dann gehe genau da hin und schärfe dein Profil nach.

8. Sei ausdauernd!

Eine Faustregel besagt, dass der durchschnittliche Unternehmensaufbau 3 bis 5 Jahre dauert – manchmal geht es schneller, manchmal braucht es auch mehr Zeit. Gut ist es, in der Anfangsphase noch auf ein zweites Standbein zu setzen oder bei einer Einrichtung anzudocken, die dir eine gewisse Basisauslastung gewährleistet.

Worauf solltest du bei der Auswahl eines Ausbildungsinstituts achten?

Anbieter von Trainerausbildungen und Train The Trainer Lehrgängen gibt es zahlreiche. Nicht immer sind aber das Wifi und das bfi die beste Wahl. Es gibt viele gute privat geführte Aus- und Weiterbildungseinrichtungen, die den beiden oben genannten Institutionen um nichts nachstehen. Ganz im Gegenteil: Diese Anbieter punkten oftmals in puncto Durchführungsgarantie, Lernatmosphäre, individueller Betreuung, Flexibilität, Gruppengröße, etc.

Folgende Fragen solltest du dir vor deiner Entscheidung stellen:

  • Wer sind die Lehrtrainer? Wie viel Erfahrung bringen diese mit und wo konnten sie diese sammeln?
  • Was sind etwaige Zusatzleistungen?
  • Wie gut fühle ich mich vorab beraten und wirst du auch während der Ausbildung begleitet und auch danach?
  • Gibt es ausreichend Präsenzeinheiten, denn nur Übung macht den Meister?
  • Beträgt der Umfang der Ausbildung zumindest 160 UE? Diese Grenze ist die Untergrenze für eine fundierte Trainerausbildung. Da die Ausbildungen oftmals sehr variieren, verlangen öffentliche Einrichtungen und Unternehmen gerne Ausbildungen, die diesen Umfang übersteigen. Auch für eine Fachtrainer-Zertifizierung ist das die Untergrenze.
  • Gibt es glaubwürdige Referenzen? Findest du auch glaubwürdige Referenzen im Internet?
  • Kommen die Lehrgänge zustande?
  • Wie oft wurde der Lehrgang schon durchgeführt?
  • Ist die Bildungseinrichtung zertifiziert?
  • Ist der Lehrgang selbst zertifiziert beziehungsweise ermöglicht er dir eine spätere Zertifizierung?

Braucht man eine Zertifizierung zum Trainerin oder Trainer werden?

Je nachdem, wer deine potentiellen Auftraggeber sind, sind diese Zertifizierungen mehr oder weniger von Relevanz: Im öffentlichen Bereich ist eine Zertifizierung fast schon obligatorisch. Währenddessen kommt ihr im Business Bereich allerdings nur sehr selten eine Bedeutung zu.

Die beiden folgende Zertifizierungen sind die etabliertesten in Österreich:

ISO 17024 zertifizierter Fachtrainer

Diese Zertifizierung wird durch das Ablegen einer Prüfung erworben. Hierbei müssen folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • abgeschlossene Trainerausbildung
  • Mindestalter 18 Jahre
  • abgeschlossene Berufsausbildung
  • 2 Jahre Berufserfahrung auf Basis ≥20 Wochenstunden
  • Praxis als Trainer*in – mind. 8 Tage mit insg. mind. 64 Unterrichtseinheiten (UE)

Wichtig dabei ist, dass die Trainerausbildung selbst zur Zertifizierung berechtigt. Es muss alle 3 Jahre eine Rezertifizierung erfolgen. Es gibt außerdem einige Zertifizierungsstellen in Österreich, die diese Zertifizierung anbieten. Erste Anlaufstelle ist dabei sicherlich SystemCert.

wba zertifizierter/diplomierte Erwachsenenbildner*in

Die wba | Weiterbildungsakademie Österreich verfolgt dabei ein anderes Konzept. So werden bereits erworbene Qualifikationen einem definierten Qualifikationsprofil zugeordnet. So sind passende Nachweise beispielsweise:

  • Praxisnachweis(e) als Erwachsenenbildner*in
  • Matura-, Reifeprüfungszeugnis
  • Studienabschlusszeugnis, Nachweise absolvierter Studieninhalte
  • Bestätigungen/Zeugnisse von Seminaren/Lehrgängen zu Beratung, Training und Unterrichten, Management, Computerskills, Fremdsprachen, Gesprächsführung und eigene Supervision

Voraussetzung ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein höherer Schulabschluss. Falls keine Berufs- oder Schulausbildung vorliegt, besteht außerdem die Möglichkeit, ein Äquivalent einzubringen.

Das Qualifikationsprofil der wba umfasst zwei Niveaus (wba-Zertifikat und wba-Diplom). In Summe ist die wba Zertifizierung deutlich umfassender und damit auch aufwendiger. Dafür bietet aber auch schon der Zertifizierungsprozess an sich einen höheren Mehrwert als ISO Zertifizierung. Letztere kann nämlich mit einer bloßen Prüfung erworben werden. Auch eine Rezertifizierung ist derzeit nicht notwendig.

Dadurch ist die ISO-Zertifizierung vermutlich für Jungtrainer*innen die spannendere Alternative und die wba Zertifizierung für Wissensvermittler*innen, die schon länger in diesem Bereich tätig sind und diverseste (Zusatz-)Qualifikationen erworben haben.

Trainerin oder Trainer werden – Fazit

Eine Trainerausbildung alleine reicht jedoch oftmals nicht aus, um sich als selbstständiger Trainer am Markt zu etablieren. In den meisten Fällen sind nämlich außerdem zusätzliches Expertenwissen und besondere Fähigkeiten beziehungsweise Erfahrung in einem bestimmten Bereich genauso wichtig. Wirtschaftliches Grundverständnis und keine Angst vor Akquise runden das Gesamtpaket dann außerdem noch weiter ab. Außerdem können aber auch Ausdauer und ein Quäntchen Glück nie schaden.

Als angestellte*r Trainer*in sieht die Sache dann allerdings schon wieder etwas anders aus. Denn hier kann man sich vollends auf die Kerntätigkeit, nämlich die Wissensvermittlung, konzentrieren. Man muss sich dabei keine Gedanken um Auftragslage, Preisgestaltung & Co. machen. Außerdem besteht hier meistens die Möglichkeit, zusätzliche Themenfelder zu erschließen und so erweitert man auch sein Tätigkeitsfeld.

Ich hoffe, dass ich dir mit diesem Artikel Lust auf den Trainerberuf gemacht habe, denke aber, dass man wohl überlegt an die ganze Sache herangehen sollte.

Jedenfalls ist eine Trainerausbildung mit Sicherheit eine exzellente Basis, um in der Wissensvermittlung tätig zu werden. Auch als Zusatzqualifikation (z.B. Führungskräfte, etc.) macht diese Ausbildung absolut Sinn.

Artikel teilen

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on pinterest
Pinterest
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
Email
Share on print
Print
Scroll to Top