Online Seminar - 5 Tipps für dein online Training | NEVEREST
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Online Seminar – 5 Technik Tipps, um deinem Training den passenden Rahmen zu geben

Aktuell sind die Formate Webinar und online Seminar gefragter denn je. Bei ihnen kommt der Vorbereitung noch mehr Bedeutung zu, als bei einem klassischen Präsenztraining. In diesem Beitrag findet ihr 5 Tipps, wie ihr den entsprechenden Rahmen schafft, damit einer professionellen online Performance nichts im Wege steht.

Webinar, online Seminar, was ist das überhaupt?

Begriffe wie Webinar oder online Seminar sind derzeit in aller Munde. Doch was ist das eigentlich, ein Webinar? Und wo liegt der Unterschied zu einem online Seminar? Der deutsche Berufsverband für online Bildung unterscheidet diese beiden Formate folgendermaßen:

Unter einem Webinar werden preiswerte oder kostenfreie Informationsveranstaltungen in Vortragsform verstanden. Dabei können beliebig viele Personen teilnehmen und die Kommunikation findet, von der meist vorhandenen Möglichkeit zur Nutzung eines Chats, um Fragen zu deponieren abgesehen, als reiner Frontalvortrag statt.

Bei einem online Seminar handelt es sich um eine Veranstaltung, in der, wie im klassischen Training auch, kreative und interaktive Lernformate eingesetzt werden und so ein reger Austausch zwischen Trainer und Teilnehmern stattfindet. Daher ist bei online Seminaren auch nur eine beschränkte Gruppengröße sinnvoll.

Kurz gefasst nehmen die Teilnehmer in Webinaren eher eine passive Rolle ein, wohingegen in online Seminaren den Teilnehmern eine aktive Rolle zukommt.

Nachfolgend findest du fünf Tipps, die du, abhängig von der Zielsetzung deines online Angebots, sowohl im Webinar als auch im online Seminar einsetzen kannst, um eine professionelle online Performance abzuliefern.

Tipp 1 – Sitzposition

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Der erste Tipp kommt ganz ohne technische Hilfsmittel aus und sorgt dafür, dass du für deine Teilnehmer die richtige Position am Bildschirm einnimmst. Ein harter Sessel ist dabei gegenüber dem zwar oftmals bequemeren Sofa zu bevorzugen. Durch die stabile Sitzgelegenheit nimmst du automatisch eine aufrechte Position mit einem durchgestreckten Rücken ein. Mit einem Sitzkissen kannst du diese aufrechte Haltung noch zusätzlich unterstützen.

Dein Kinn soll sich oberhalb der Schulterlinie befinden, auch dabei hilft dir eine aufrechte Sitzposition weiter. Damit wirkst du natürlich auf dein Publikum, da die Proportionen stimmig sind. Richte deinen Blick gerade in die Kamera. Der optimalen Blickrichtung widmet sich weiter unten im Detail der Tipp 5. Dein Kopf befindet sich dann im Idealfall am oberen Bildrand.

Am einfachsten lässt sich deine Position überprüfen, indem du dich von deiner Webcam aufnehmen lässt und in Ruhe begutachtest, ob die erwähnten Punkte zutreffen und wie sich die eine oder andere Veränderung auswirkt.

Tipp 2 – Hintergrund

Gerade in Zeiten von Homeoffice werden schnell mal die eigenen vier Wände zum Seminarraum. Neben deiner Position auf dem Bildschirm kommt dabei auch dem Hintergrund große Bedeutung zu. Worauf dabei zu achten ist, weißt du in Kürze.

Zunächst empfiehlt es sich, einen neutralen Hintergrund auszuwählen, beispielsweise eine einfärbige weiße Wand. Dadurch sind deine Teilnehmenden weniger abgelenkt und können besser deinem Training folgen. Viele Softwarelösungen bieten virtuelle Hintergründe als eine Alternative an, falls sich kein passender Hintergrund im realen Raum findet. Dabei hast du die Möglichkeit, unterschiedlichste Motive hinter dir entstehen zu lassen, auch hier gilt, weniger ist mehr, um nicht von deinem Thema abzulenken. Der virtuelle Hintergrund kann auch als Präsentationsfläche genutzt werden, beispielsweise indem du Punkte für eine Abschlussrunde deines Seminars einblendest.

Eine weitere Möglichkeit, einen passenden Hintergrund in deinem privaten Seminarraum entstehen zu lassen, bildet ein schlichtes Rollo. Damit kannst du auch beispielsweise vor einem Bücherregal, das eher für Ablenkung sorgt und sich daher weniger als Hintergrund eignet, für ein neutrales Ambiente sorgen.

Es liegt zwar auf der Hand, aber sei dennoch erwähnt: aufräumen nicht vergessen, wenn die eigenen vier Wände zum Seminarraum werden sollten, auch das reduziert mögliche Ablenkungsquellen für deine Teilnehmenden.

Tipp 3 – Licht

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Nachdem nun der Hintergrund in deinem Seminarraum bereit ist, gilt es dich mittels Lichts, Ton und Bild entsprechend in Szene zu setzen. Beim Licht ist nach Möglichkeit Tageslicht der Vorzug vor künstlichem Licht zu geben. Achte darauf, dass die Lichtquelle eher von vorne bzw. von oben kommt. Ein professionelles Tool dafür sind sogenannte Softboxen, wie du sie vielleicht vom Fotografen kennst. Diese liefern gleichmäßiges Licht und ermöglichen so eine angenehme Ausleuchtung deines Seminarraums. Brillenträger aufgepasst! Eine Brille kann vor allem bei künstlicher Beleuchtung, die ausschließlich von vorne kommt zu Reflexionen führen.

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen: eine Lichtquelle, wie beispielsweise ein Fenster, das hinter eurem Arbeitsplatz ist, führt unweigerlich dazu, dass euer Gesicht dunkel wirkt. Eine zusätzliche Beleuchtung von vorne kann hier Abhilfe schaffen. Eine andere Möglichkeit wäre, deine Position so zu verändern, dass das Licht des Fensters von vorne oder von der Seite kommt.

Tipp 4 – Sound

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Zunächst einmal gilt, störende Geräuschquellen, wie beispielsweise ein offenes Fenster mit Straßenlärm, zu minimieren. Damit die Teilnehmenden eurer Stimme bestmöglich folgen können, gibt es auch ein paar technische Lösungen, die über das im Laptop integrierte Mikrofon hinausgehen. Oftmals kann man beim eingebauten Mikrofon nämlich ein störendes Rauschen im Hintergrund hören. Eine Möglichkeit ist der Einsatz eines Headsets. Es kann von der mit vielen Mobiltelefonen mitgelieferten, sehr kompakten Variante bis hin zu Headsets, wie sie in Callcentern eingesetzt werden, alles mögliche eingesetzt werden. Hier hängt es davon ab, wie man sich als Trainer im virtuellen Raum am wohlsten fühlt. Eine Alternative zum Headset bieten auch externe Tischmikrofone, die mittels USB-Anschluss einfach mit dem Laptop verbunden werden können. Hier hat man neben dem Vorteil, von guter Klangqualität, auch keine Einschränkung durch möglicherweise störende Kopfhörer.

Neben all der Technik gilt es, ganz gleich wie im Präsenzseminar, natürlich auch online deutlich zu sprechen. Schlampige Aussprache wirkt sich bei virtuellen Kursen erfahrungsgemäß nachteiliger aus, als im klassischen Training.

Du willst deine Stimme und alle Möglichkeiten die du mit ihr hast kennenlernen? Dann kicke hier und informiere dich über Stimmtraining bei NEVEREST. Hier erfährst du wie du Stimme, Sprache und Atemtechnik in den unterschiedlichsten Kontexten gewinnbringend einsetzen kannst. Durch Übung, Begleitung und Feedback erhältst du Tipps für den richtigen Umgang mit diesen mächtigen Werkzeugen.

Tipp 5 – Bild

Vor allem bei künstlicher Beleuchtung stößt die in deinem Laptop integrierte Webcam an ihre Grenzen. Hier bieten externe Kameras eine relativ günstige Alternative. Ein weiterer Vorteil einer eigenen Kamera ist es, dass du die Position unabhängig von deinem Laptop oder Bildschirm, auf dem du zumeist die Vortragsunterlagen haben wirst, verändern kannst, um so den optimalen Blickwinkel zu bekommen. Solltest du andenken in deinem Webinar, beispielsweise durch eine Flipchart hinter dir oder durch den Schwenk auf deine Notizen am Schreibtisch, etwas mehr Bewegung in deine online Kurse zu bekommen, unterstützt dich ebenfalls eine externe Kamera. Hier solltest du bei der Produktauswahl auf ein Modell mit Autofokus achten, damit wird automatisch dein Chart scharf gestellt, sobald du damit arbeitest und beispielsweise etwas darauf erklären möchtest. Außerdem bieten externe Kameras noch zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, um deine Wirkung im virtuellen Training zu verändern. Diese Einstellungen sind zumeist mit integrierten Kameras nicht möglich.

Beobachte deine Blickrichtung – diese kann von oben herab, auf Augenhöhe oder von unten hinauf sein. Auch das hat eine bestimmte Wirkung auf deine Teilnehmenden. Ein einfaches Hilfsmittel, um auf gleicher Höhe zu sprechen, ist deinen Laptop bzw. deine Webcam durch einen Stapel Bücher, eine Schachtel oder auch durch einen Topf so zu erhöhen, damit du dich mit den anderen auf Augenhöhe befindest und so eine neutrale Position einnimmst. Eine Haftnotiz auf Höhe deiner Kamera kann dich noch zusätzlich dabei unterstützen, den Blick bewusst in die Kamera zu richten und so in der Wahrnehmung deiner Teilnehmer trotz der Distanz Augenkontakt zu erzeugen.

Diese Tipps solltest du einige Zeit vor deinem ersten online Kurs testen, um ausreichend Vorlaufzeit zu haben, falls die eine oder andere Einstellung noch nicht zu deiner Zufriedenheit ist. Natürlich lassen sie sich auch im Rahmen einer Videokonferenz testen, denn auch dort können sie wirkungsvoll angewendet werden.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

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