Spazieren gehen: Bewegung ist gesund für Körper und Geist!
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Spazieren gehen: Bewegung ist gesund für Körper und Geist!

Warum du jeden Tag bis zu 10.000 Schritte spazieren gehen solltest:

Jeder kennt ihn und trotzdem – oder genau deswegen – hält er viele auf der Couch oder dem Sessel fest: der innere Schweinehund.

Wer Schwierigkeiten hat, sich für regelmäßigen Sport zu überwinden, kann damit beginnen, die Bewegung in den Alltag zu integrieren. Es muss nicht gleich Joggen oder das Fitnessstudio sein. Bewegung in Form von Gehen fördert genauso deine Gesundheit und bringt dich schrittweise durch einfaches Spazieren zu einem gesünderen Lebensstil. Überwinde dich und wage auch bei kaltem Wetter den Schritt nach draußen. Ein kleiner Spaziergang tut dir gut.

Gesund leben durch Spazieren und ausreichend Bewegung

Spazieren gehen steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern senkt auch das Risiko Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Alzheimer zu bekommen.

Außerdem macht das Gehen fit, hilft beim Abnehmen, reduziert Stress und lindert Rückenschmerzen.

Das hast du sicherlich auch schon an dir selbst erlebt – Hast du schon einmal während deinem Sommerurlaub auf der Alm Rückenschmerzen gehabt? Vermutlich nicht – und das rührt davon, dass du dort den ganzen Tag auf den Beinen bist, oftmals Positionswechsel durchführst und kaum vor dem Computer oder dem Handy sitzt. Somit ist dein ganzer Körper, inklusive deines Rückens in Bewegung und untersteht dadurch dynamischen Veränderungen. Rückenschmerzen beugst du am besten vor, wenn du nicht stundenlang dieselbe Haltung einnimmst.

Experten raten deshalb, täglich 10.000 Schritte zu gehen. Das klingt viel, ist es auch. Deshalb starte mit einem für dich realistischen Ziel (zB 6.000 Schritten) und steigere dich nach und nach. Mach tägliches Spazieren zur Gewohnheit und du erreichst das Ziel im Nullkommanichts.

In diesem Artikel erfährst du die Vorteile des Spazierengehens und außerdem erhältst du effektive Tipps, wie du in deinem Alltag mehr Meter zu Fuß sammelst.

Beim Spazieren hältst du nicht nur dein Herz in Schwung..

Tägliche Spaziergänge halten dich nicht nur physisch fit. Durch die regelmäßige Bewegung bleibt dein Kreislauf in Schwung. Dadurch wird die Pumpleistung deines Herzens verbessert.  So kann sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen, von denen mehr als ein Viertel der Bevölkerung (HKE Bericht des Sozialministeriums 2015) betroffen sind vorgebeugt werden.

…sondern auch deine Muskeln fit,…

Nicht nur der Bewegungsapparat samt Muskeln, Sehnen und Bändern, sondern auch deine Organe profitieren von der täglichen Bewegung.

Wenn du im Grünen spazieren gehst, haben sogar deine Augen etwas davon. Diese können beim Spaziergang draußen mit dem Blick in die Ferne entspannen und werden auch besser mit Sauerstoff versorgt. Das häufig bekannte Jucken und unscharfe Sehen nach längerer Tätigkeit vor dem Computer und die Verschlechterung der Sehstärke kann dadurch vorgebeugt werden. Geh doch das nächste Mal einfach ein paar hundert Meter einen Bach oder Fluss entlang, lausche dem Wasserrauschen und erkunde die schönsten Grünflächen in deinem Bezirk.

…hältst dein Gehirn auf Trab…

Durch die Bewegung wird auch der Sauerstoffaustausch in den Zellen selbst angeregt, wodurch nicht nur jede einzelne Zelle in deinem Körper profitiert, sondern auch deine Denkleistung.

Dein Gehirn wird beim Spazieren mit mehr Sauerstoff versorgt und ist somit leistungsfähiger.

Außerdem ist so ein Spaziergang in der Natur ein guter Moment, um die Gedanken abzuschalten und dem Gehirn eine Pause zu gönnen.

…und tust deiner Seele etwas Gutes!

So sprechen nicht nur die positiven Auswirkungen auf den Körper für den täglichen Spaziergang, sondern auch jene auf den Geist:

Wenn man sich nur auf die Umgebung und das Spazierengehen selbst konzentriert, kann man seine Energie wieder auftanken.

Man kann die Seele baumeln lassen, für ein paar Minuten den stressigen Alltag hinter sich lassen und stattdessen den Vögeln beim Zwitschern oder dem Bach beim Rauschen zuhören.

Außerdem fühlt man sich danach meist besser, da man etwas für die Gesundheit getan hat. Das Gewissen ist beruhigt. 😉

In der kalten Jahreszeit fällt es uns oft schwer, den Weg nach draußen zu finden. Doch der Hunger nach Licht ist groß. Bei wenig Licht produziert unser Körper vermehrt das Hormon Melatonin, welches dich müde und träge macht.

Das beste Gegenmittel dafür ist: rausgehen. Auch wenn die Sonne nicht scheint, tut es uns gut, an der frischen Luft zu sein.

Im Winter sinkt außerdem der Vitamin-D-Spiegel im Körper bei jedem Menschen. Bei manchen mehr, bei manchen weniger. Unter einem Vitamin-D-Mangel leiden mehr als 60 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher. Auch da kann rausgehen helfen. Doch im Winter genügend Sonne zu erwischen ist in Österreich nicht so einfach. Was man zusätzlich gegen einen Vitamin-D-Mangel tun kann, könnt ihr im Artikel Vitamin-D-Mangel: Sonnetanken ist zu wenig nachlesen.

Spazieren gehen: So schaffst du 10.000 Schritte pro Tag

10.000 Schritte am Tag zu gehen ist schon ziemlich viel. Wenn man bei kaum Bewegung anfängt klingt das vielleicht im ersten Moment abschreckend und unmöglich zu schaffen.

Nachdem es oft aber nicht das Wissen ist, an dem es scheitert, ist es förderlich, klein anzufangen.

Jede Bewegung ist besser als keine. Deshalb versuche dein Ziel schrittweise zu erreichen.

Hier ein paar Tipps für den Alltag:

Stiegen steigen statt Aufzug fahren

Nimm das nächste Mal die Treppe anstatt dich vom Lift kutschieren zu lassen.

Wenn man jeden Tag den Weg zu seinem Büro in den fünften Stock zurücklegen muss, ist das doch recht viel. Man möchte ja nicht verschwitzt und außer Atem vor die Kolleginnen und Kollegen treten.

Deshalb lohnt es sich, am Anfang einen Stock zu Fuß und den Rest mit dem Lift zurückzulegen, bis zu dem Tag, an dem man alle fünf Stockwerke ohne große Anstrengung zu Fuß erreichen kann.

Mehr Motivation fürs Spazieren durch Schrittzähler

Manchmal hilft es, wenn man sich spielerische Ziele setzt. So ziemlich jedes Smartphone besitzt mittlerweile eine App, die automatisch mitzählt und dir zeigt, wie viel Bewegung du schon getätigt hast. Die Ergebnisse sind automatisch gespeichert und du kannst deinen Erfolg und die Strecke täglich nachvollziehen. Da macht das Spazieren gleich noch mehr Spaß! Vergiss aber nicht regelmäßig die Route, sowie die Richtung zu ändern, damit dir beim Spazieren nicht langweilig wird.

Für alle, die sich als Ansporn gerne einen Wettkampf liefern, gibt es auch Apps, die es erlauben, seine Schrittwerte mit anderen zu vergleichen. Durch diesen kompetitiven Charakter bekommt das Spazieren noch eine ganz andere Note.

Beim Spazieren gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Viel zu oft haben wir ein begrenztes Zeitbudget. Aus diesem Grund kommt das körperliche Wohlbefinden häufig zu kurz.

Wenn man also eine Zeit lang statt mit dem Auto kurze Distanzen mit den Füßen gegangen ist, braucht man auf den ersten Blick mehr Zeit in die Arbeit, auf den zweiten Blick aber zeigt sich, dass zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden.

Durch Spazieren kann der Arbeitsweg so nicht nur effizient genutzt werden, sondern auch die erste Kuchenpause in der Arbeit darf man dann ohne schlechtes Gewissen absolvieren. Das Bewegungspensum für den Tag wurde ja immerhin schon begonnen abzuarbeiten.

Außerdem fördert Spazieren am Morgen die Konzentrationsfähigkeit. Also eigentlich drei Fliegen mit einer Klappe. 😛

Weiter weg parken

Natürlich kann es auch sein, dass du auf dein Auto angewiesen bist, um von A nach B zu kommen.

Hier der Tipp: Parke das nächste Mal einfach ein paar hundert Meter weiter weg von deinem Ziel. Den Rest gehst du dann zu Fuß.

In einer Stadt kannst du dir dadurch vielleicht auch das ewige Suchen nach einem Parkplatz ersparen und verlierst trotzdem keine Zeit.

Gemeinsam macht´s mehr Spaß

Wenn du dich das nächste Mal mit einer Freundin, einem Freund verabredest, geht doch eine Runde spazieren und erkundet nahe gelegene Wanderwege bevor ihr ins Kaffeehaus geht.

Als Belohnung gibt´s dann Kaffee und vielleicht sogar ein Stück Kuchen dazu. 😉

Verlege Meetings nach draußen

Wenn ihr in der Arbeit eine Besprechung habt, bietet es sich doch an, das Meeting nach draußen zu verlegen und mit einem Spaziergang zu verbinden.

Lies mehr dazu in unserem Meetings beim Wandern Blogartikel.

Spazieren: Wie wird die Gewohnheit zur Routine?

Neue Gewohnheiten zur Routine werden zu lassen dauert. Deswegen heißt es auf Durchhaltevermögen zu setzen.

Gerade am Anfang, wenn sich der Schweinehund noch besonders gerne zeigt, ist es wichtig, sich immer wieder auf den bevorstehenden Spaziergang zu freuen und sich bewusst zu machen, dass die hierfür benötigten 20 Minuten tagestechnisch nicht allzu schwer ins Gewicht fallen.

Wenn man die oben genannten Tipps bedenkt, verliert man bei Spazierengehen auch kaum Zeit. Irgendwann wird man so an den Punkt kommen, an dem man sich zwei Tage ohne Spaziergang nicht mehr vorstellen kann, und das tägliche Spazieren zur Routine wird.

Fazit

Jede Bewegung ist besser als keine. Und je mehr du dich bewegst, desto besser ist das für die Gesundheit von Körper und Geist. Denn wer rastet, der rostet. 😉

Täglich mehr bewegen heißt nicht, dass du für einen Marathon trainieren musst oder täglich ins Fitness-Studio gehen musst. Kleine Änderungen in der täglichen Routine wie spazieren gehen reichen oft schon aus um deinen Alltag schöner zu gestalten. Los GEHT´s!

Falls du gerne noch mehr Infos und Tipps haben möchtest, dann schau dir diese tolle Infografik von Ergotopia an:

[Infografik] Spazieren gehen 10000 Schritte täglich: 33 gesunde Bewegungsgewohnheiten

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