Kräuterpädagogik Ausbildung: Dipl. Wildkräuter Trainer*in - | NEVEREST

Kräuterpädagogik Ausbildung:
Dipl. Wildkräuter Trainer*in

Dauer

11 Module | 26 Präsenztage

Umfang

870 Unterrichtseinheiten (UE)

Ort(e)

Niederösterreich: Krems-Imbach

Investition

3.380 Euro (Ratenzahlung | Förderungen)

Nächster Termin

14.03.2020 - 15.03.2020

Abschluss

Dipl. Wildkräuter Trainer*in

Kräuterpädagogik Ausbildung 1

Berufsbegleitende Kräuterpädagogik Ausbildung

Die berufsbegleitende  Ausbildung zum*zur Wildkräuter Trainer*in in Niederösterreich:

Kräuterwissen auf den Punkt gebracht:

  • Heilkräuter und Wildkräuter erkennen und mögliche Einsatzbereiche erleben
  • Hausmittel selbst herstellen
  • Naturkosmetik
  • Wildkräuter richtig sammeln und verarbeiten

Lerne in dieser Kräuterpädagogik Ausbildung die zahlreichen Einsatz- und Verarbeitungsmöglichkeiten kennen und werde zum Dipl. Wildkräuter Trainer.

Hast du Fragen? Wir haben Antworten!

Grundlegendes zum Diplomlehrgang

Gegen alles ist ein Kraut gewachsen! Dieses Zitat kennen wir nur zu gut. Aber stimmt es denn auch wirklich? 

Die Ausbildung zum/zur diplomierten Wildkräutertrainer*in ist die wohl umfassendste Kräuterpädagogikausbildung Österreichs. Im Zentrum steht die Wildnisapotheke, deren Zutaten aus Wald, Wiese und Speisekammer bestehen. Gemeinsam werden in intensiven Praxisübungen alte und moderne Varianten von natürlichen Hausmitteln und Rezepten erprobt. Wir hinterfragen gezielt ihre Wirkungsweisen und recherchieren ihre Hintergründe für unseren täglichen Hausgebrauch. Als Teilnehmer*in lernst du Zusammenhänge zu beobachten, Reifezeiten an Ansätzen abzulesen, Mengenangaben an die Situation anzupassen und erfährst welches Hausmittel tatsächlich gegen welches Wehwechen hilft und warum die verwendeten Kräuter das können.

Neben der Naturapotheke beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit den Wildkräutern für die Naturkosmetik und für die Ernährung. An jedem Lehrgangstag werden wir uns das Mittagessen direkt aus der Natur, entsprechend dem Jahreskreislauf zubereiten.

Gemeinsam erleben wir ein Jahr in und mit der Natur, lernen Abläufe und die Grundlagen der Botanik zu verstehen, verarbeiten die Natur und ihre Pflanzenteile im Jahreszyklus und bekommen ein Verständnis für die Inhaltsstoffe und deren Wirkungsweisen auf unseren Körper.

Der Lehrgang beinhaltet den österreichweit ausführlichsten Praxisteil!  

Hier bist du richtig, wenn du ...

… naturbegeistert bist

… dich für Kräuterkunde interessierst

… dich interessierst, was die Natur regional und saisonal an Kräutern zur Verfügung stellt

… die Heilpflanzen der Natur erkennen, bestimmen und verwenden möchtest

… die Natur nachhaltig in Ernährung, Kosmetik und Hausapotheke nutzen möchtest

… altes Wissen verstehen, entdecken, nutzen und weitervermitteln möchtest

… Inhaltsstoffe „erriechen” und „erschmecken” lernen möchtest

… Naturzusammenhänge durch Beobachten erkennen möchtest

… dich die Hintergründe, Geschichten, die Etymologie der Pflanzennamen interessieren

… bestehendes Wissen und Rezepte kritisch hinterfragen möchtest

… lernen möchtest, im Sinne der Nachhaltigkeit alle Pflanzenteile zu verwenden

… lernen möchtest, die Wildkräuter in der Küche gezielt nach dem Motto „Das Essen soll dem Heile der Familie dienen” zu integrieren

Qualitätsmerkmale

Kundenmeinungen

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Deine Vorteile im Überblick

  • Die Ausbildung kann berufsbegleitend absolviert werden.
  • Uns ist es wichtig, in kleinen Gruppen zu arbeiten, um auf jede*n Teilnehmer*in individuell Rücksicht nehmen zu können.
  • Wir bieten die Möglichkeit einer individuellen Zahlungsvereinbarung.
  • Wir legen einen großen Wert, unsere Ausbildung mit einem hohen Praxisbezug und einer großen Methodenvielfalt anzubieten.
Kräuterpädagogik Ausbildung 2
Kräuterpädagogik Ausbildung 3

Inhalte und Methoden der Ausbildung zum*zur Wildkräutertrainer*in

  • Das Verarbeiten von allen Pflanzenteilen im Sinne der Nachhaltigkeit
  • Lernen Zusammenhänge zu beobachten und Reifezeiten von Ansätzen zu differenzieren.
  • Kräuter im Jahreszyklus erleben und verwenden
  • Botanische Grundkenntnisse – Systematik, Inhaltsstoffe, Pflanzenfamilien
  • Pädagogische Grundlagen
  • Rechtliche Grundlagen für Wildkräuter Trainer*innen und Kräuterpädagogen*innen
  • Verstehen von biologischen und ethnobotanischen Zusammenhängen
  • Ethnobotanisches Wissen
  • Volksheilkunde, Wildnisapotheke, Hausmittel
  • Das Sammeln, Verarbeiten und Anwenden von Pflanzen
  • Ethymologie – Geschichte, Herkunft von botanischen Namen
  • Aufarbeiten alter Rezepturen
  • Hintergrundwissen und Inhalte, die stets mündlich überliefert wurden

Für wen ist dieser Wildkräuter Trainer*in Lehrgang geeignet?

  • Pädagog*innen
  • Kinderpädagog*innen
  • Kräuterpädagogen und -pädagoginnen
  • Naturvermittler*innen
  • Seminarbäuer*innen
  • Mütter und Väter
  • an der Natur Interessierte
  • alle, die im Naturbereich tätig sind bzw. sein wollen
  • Tagesmütter
  • Landwirt*innen
  • Bildungsbeauftragte
Kräuterpädagogik Ausbildung 4
Kräuterpädagogik Ausbildung 5

In welchen Bereichen sind Kräuterpädagog*innen tätig?

Tätigkeitsfelder:

Die Besonderheit des Lehrganges Diplomierter Wildkräuter Trainer ist es, über die Inhalte der Kräuterpädagogik hinaus zu gehen, und noch tiefer in die Materie der Welt einzutauchen. Du erhältst gleichzeitig ein umfangreiches Wissen und die Werkzeuge vermittelt, um im Anschluss Kräuterwanderungen, Workshops und Vortrags- sowie Lehrtätigkeiten durchführen zu können. Der Lehrgang zum dipl. Wildkräuter Trainer beinhaltet den österreichweit größten Praxisteil. Du erlernst die kritische Auseinandersetzung mit Hausmitteln, Wildkräutern und Brauchtum und zusätzlich erhältst du die Fähigkeit, die Wildnisapotheke (die Hausapotheke aus der Natur) im Sinne der Selbstversorgung, für den Eigengebrauch zu nutzen und das Wissen an andere weiterzugeben.

Trainerteam des Lehrgangs

NEVEREST Team: Eunike Grahofer

Eunike Grahofer

NEVEREST Team: Jennifer Frank-Schagerl

Mag. Jennifer Frank-Schagerl

NEVEREST Team Elke Wallner-Zeinzinger

Elke Wallner-Zeinzinger

Rahmenbedingungen des Lehrgangs

  • Liebe zur Natur
  • Wertschätzung gegenüber alter Hausmittel
  • Experimentierfreudigkeit
  • Teamfähigkeit
  • 260 UE Präsenztraining
  • 610 UE zusätzlicher Lern- und Arbeitsaufwand
    • 250 UE Diplomarbeit
    • 260 UE Selbststudium
    • 100 UE Praxis 

Gesamtumfang des Lehrgangs: 870 UE

  • 1 Herbarium im Umfang von 40 Pflanzen
  • schriftliche Abschlussprüfung
  • schriftliche Diplomarbeit
  • Berufsbegleitend
  • intensiver Praxisteil
  • Schwerpunkt Wildnisapotheke
  • Nichts wird verschwendet – Verarbeitung aller Pflanzenteile
  • Verarbeitung im Jahreszyklus
  • Mittags wird gemeinsam aus der Natur gekocht

Die Module des Lehrgangs im Überblick

Grundlagen der Botanik und die Natur im Frühling

Das erste Modul ist dazu da, uns gegenseitig kennenzulernen und anschließend gleich die erste unserer vielen Exkursionen in die Wildnis, zu den Frühlingspflanzen, zu starten. Welche Pflanzen sind im Frühling zu finden, welche Erkennungsmerkmale und Inhaltsstoffe haben sie und welche Pflanzenteile können verwendet werden. Nach dem Erkennen und Ernten der Wildpflanzen starten wir mit der Verarbeitung von Hustenansätzen und mit den „Jahresrezepten“. Was hat es mit den Jahresrezepten, gerade in der heutigen Zeit auf sich? Im Laufe der weiteren Module werden diese Rezepte beobachtet und fertig gestellt.Außerdem beschäftigen wir uns an diesem Wochenende mit den Grundlagen der Botanik. Wir widmen uns den volkskundlichen Geschichten und Hintergründen der Frühlingspflanzen und hinterfragen alte Anwendungen wie die Verwendung des Lungenkrautes als Wundpuder. Im Anschluss beginnen wir damit, unser eigenes Jahres-Kräutersalz herzustellen. Dieses gilt zugleich als alte Würze sowie als Hausmedizin und wird bis in den Herbst laufend vervollständigt und beobachtet.

Pflanzeninhaltsstoffe und pädagogische Grundlagen

In diesem zweiten Seminarmodul beschäftigen wir uns mit den verschiedenen Inhaltsstoffen der Kräuter und deren Wirkungsweisen am Menschen. Wir hinterfragen die Vor- und Nachteile, sowie die Grenzen der Wildnisapotheke. Außerdem lernen wir die Inhaltsstoffe der Pflanzen in der freien Natur durch unsere Sinne (optisch erkennen, riechen, schmecken, tasten) wahrzunehmen. Weiters widmen wir uns den Grundlagen der Hausapotheke.Auch die Wissensvermittlung, wie etwa didaktische Grundlagen und der Aufbau von Kräuterwanderungen erwarten uns in diesem Modul.

Wildnisapotheke, Pflanzennamen, Pflanzen „lesen"

Wir widmen uns der Benennungen der Pflanzen. Was erzählen uns Pflanzennamen – welche Hinweise geben sie uns, welche Hintergründe erzählen sie? Mit frisch gesammelten Zutaten stellen wir in diesem Seminar Kräuterhonige, Kräuteressige und Oxymele her.Im dritten Modul widmen wir uns der Benennungen der Pflanzen. Was erzählen uns Pflanzenname? Welche Hinweise geben sie uns und welche Hintergründe erzählen sie? Mit frisch gesammelten Zutaten stellen wir in diesem Seminar Kräuterhonige, Kräuteressige und Oxymele her. Bei diesem Seminar lernen wir außerdem Pflanzen zu lesen, denn sie funktionieren nach gewissen Grundlagen. Im Rahmen eines Outdoortages entdecken und analysieren wir, wie bestimmte Pflanzen uns das Wetter, die Temperatur, die Uhrzeit und das vorherrschende Klima anzeigen können. Wir lernen also aus der Natur zu lesen.

Inhaltsstoffe, Verarbeitungsarten, altes Naturhandwerk

In diesem Modul erweitern und vertiefen wir unser Wissen über das große Kapitel der Pflanzeninhaltsstoffe und deren Wirkungsweisen am Menschen. Wir entdecken und sammeln die typischen Frühsommerkräuter in der Natur und stellen daraus Kräuteröle her. Der Schwerpunkt liegt hier auf den alten Reifezeiten. Außerdem beschäftigen wir uns tiefgehend mit den alten, einfachen und zeitsparenden Verarbeitungsweisen des Konservierens und des Haltbarmachens. Wir stellen gemeinsam Schnäpse, Liköre und Kräuterweine nach alten Rezepturen her. Lernen u.a. Sirupe von der einkochen zu lassen und Marmeladen mit Äpfeln statt Gelierzucker einzukochen.Außerdem beschäftigen wir uns tiefgehend mit den alten, einfachen und zeitsparenden Verarbeitungsweisen des Konservierens und Haltbar machens. Wir stellen gemeinsam Schnäpse, Liköre und Kräuterweine nach alten Rezepturen her. Lernen u.a. Sirupe von der einkochen zu lassen und Marmeladen mit Äpfeln statt Gelierzucker einzukochen.Dieses Mal werden wir auch alte Naturhandwerkstechniken mit Kräutern erlernen und praktisch erproben.

Wildkräuterküche, Tinkturen und ätherische Öle

Einen Tag lang erfahren wir welche Wildkräuter sich besonders für die Ernährung und die Selbstversorgung eignen. Welche findet man fast das ganze Jahr? Welche haben die meisten Vitamine und Nährstoffe. An diesem Tag kochen wir auch draußen in der Natur, am Lagerfeuer oder am Campingkocher. Am Tag zwei steht das Brauen und Ansetzen von Tinkturen nach uralter und alter Tradition im Zentrum und am Tag drei beschäftigen wir uns mit ätherischen Ölen. Natürlich werden wir selbst ätherische Öle aus Pflanzen destillieren und daraus etwa ein Deodorant herstellen.

Pflanzennamen Teil 2, Naturkosmetik, Kräuterkreativität

Wir widmen uns wieder der Wildnisapotheke, beschäftigen uns mit den Verwendungen, Inhaltsstoffen und Hintergründen der Pflanzennamen. Und dann geht es auch wieder in die Natur hinaus: Samen entdecken, kosten, sammeln und verarbeiten. Im Anschluss erkunden wir die tiefgehenden Hintergründe der Tradition des Kräuterbuschens, ehe gemeinsam im Bewusstsein seines Zweckes für die Wildnisapotheke der Familie gesammelt werden.Am Sonntag ist das Thema Naturkosmetik. Die Natur war einst die einzige Grundlage der Rohstoffe für die Naturkosmetik. An diesem Tag entdecken wir die Pflanzen und Zubereitungen der alten Naturkosmetik, hinterfragen diese und beschäftigen uns mit den alten Verarbeitungsweisen, ihren Hintergründen, wie diese in unsere heutige Zeit passen und wandeln Rezepte, die nicht mehr zeitgemäß sind in die heutige Zeit um. Von Salben aus Pflanzensäften bis Harzen – gemeinsam werden alte Rezepte und moderne Rezepte gebraut.Ein ganzer Tag in diesem Modul ist auch der Kreativität gewidmet. Wir lassen unserer Kreativität freien Lauf und erlernen Methoden die wir auch an unterschiedliche Zielgruppen weitergeben können.

Wurzelverwendungen, Pflanzengifte, Giftpflanzen

Herbstzeit ist Wurzelzeit – wir beschäftigen uns in diesem siebenten Modul mit den Pflanzenwurzeln. Welche Wurzeln wurden verwendet, was wurde daraus gemacht und welche Inhaltsstoffe haben sie? Wir graben in der Natur nach Wurzeln und verarbeiten diese. Unter anderem werden wir hierbei sogar einen Kaffee aus Wurzeln brauen. Im zweiten Teil des Seminars widmen wir uns den Giftpflanzen und Pflanzengiften. Die Grenze zwischen Giftigkeit und Nichtgiftigkeit ist oft ein schmaler Grat. Wir beschäftigen uns mit genau dieser Gratwanderung, sowie mit den Pflanzengiftstoffen der Natur. Wem nützen diese? Warum produzieren Pflanzen überhaupt Giftstoffe? Wann ist Vorsicht geboten und bei welchen Pflanzenfamilien muss man generell aufpassen?Im zweiten Teil des Seminars widmen wir uns den Giftpflanzen und Pflanzengiften. Die Grenze zwischen Giftigkeit und Nichtgiftigkeit ist oft ein schmaler Grad. Wir beschäftigen uns mit genau dieser Gradwanderung, sowie mit den Pflanzengiftstoffen der Natur. Wem nützen diese? Warum produzieren Pflanzen überhaupt Giftstoffe? Wann ist Vorsicht geboten, bei welchen Pflanzenfamilien ist generell Vorsicht geboten?

Kritisches Hinterfragen, Wildobstverarbeitung

In diesem Seminar lernen wir alte Rezepte und Verarbeitungsweisen durch kritisches Denken zu hinterfragen, analysieren, interpretieren und zu rekonstruieren. Nach welchen Kriterien hinterfrägt man Rezepte generell? Was erzählen uns deren Zutaten über die Hersteller? Welche Wirkungen haben die Zutaten? Sind sie auch heute noch zeitgemäß und einsatzfähig? Diese Fragen beantworten wir gemeinsam am ersten Tag dieses achten Moduls.Der zweite Tag des Seminars ist sehr praxisorientiert. Wir widmen uns den typischen Wildobstsorten von Dirndl, Schlehe, Hagebutte, Sanddorn sowie ihren Inhaltsstoffen, Verwendungsmöglichkeiten und Verarbeitungen. Wir besprechen die Hintergründe der Verarbeitungsweisen und beschäftigen uns mit Wissen, welches damals innerhalb der Frauen stets mündlich weitergegeben und folglich kaum dokumentiert wurde, da es als allgemeines Hausfrauenwissen galt.

Knospen, Räuchern, Räucherstoffe und Brauchtum

Im November sind wir schon inmitten der Knospenverarbeitungen. Wir beschäftigen uns mit den Hintergründen und Inhaltsstoffen der Knospen und deren Verarbeitung. Dann geht es wieder hinaus in die Natur, wo wir gemeinsam Knospen kosten, sammeln und verarbeiten. In diesem neunten Modul widmen wir uns außerdem dem Thema "Räuchern und Brauchtum". Das Räuchern ist die älteste Form der Aromatherapie. Wir klären, welche Pflanzen und Harze man zum Räuchern verwendet und beschäftigen uns auch mit der Geschichte und Hintergründen des Räucherns, sowie mit verschiedenen Räuchermethoden. Anschließend stellen wir selbst Räuchermischungen her.In diesem Modul widmen wir uns außerdem dem Thema Räuchern und Brauchtum. Das Räuchern ist die älteste Form der Aromatherapie. Welche Pflanzen verwendet man zum Räuchern, welche Harze verwendet man? Wir erfahren Geschichtliches zum Räuchern. Wie und warum Räuchern wir und welche Räuchermethoden gibt es? Was hat es mit den Rauhnächten auf sich – Geschichten und Hintergründe. Noch dazu stellen wir Räuchermischungen her.

Harze, Baumsäfte und rechtliche Grundlagen des Wildkräutertrainers

Baumharze wurden seit jeher verwendet. Ihre optimale Sammelzeit ist im Jänner. Wir erkunden in diesem zehnten Modul die alten Rezepte der sogenannten „Boalrichter“ (Knochenrichter), welche stets verschiedenste Harze verwendeten. Diese Rezepte probieren wir dann mit selbstgesammelten Harzen gemeinsam aus. Zum Abschluss widmen wir uns noch dem Thema der Baumsäfte.

Abschlussmodul Wildkräutertrainer*in

Abschlusspräsentation und Prüfung.In diesem elften und letzten Modul unserer Kurse erfolgt die schriftliche Abschlussprüfung. Als praktische Abschlussarbeit präsentiert jede*r Teilnehmer*in ein Herbarium im Umfang von mind. 40 Pflanzen und seine*ihre schriftliche Diplomarbeit (ca. 25-30 Seiten). Bei positivem Abschluss erhält man das Zertifikat zum*zur Diplomierten Wildkräuter Trainer*in.

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Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Gibt es die Möglichkeit, den Lehrgang als Fernstudium abzuschließen?

Nein. Ein Fernstudium ist nicht möglich, da die tatsächliche körperliche und geistige Anwesenheit bei unseren Seminaren eine unabdingbare Vorassetzung zum Erhalt des Diploms ist. Nur so ist es uns möglich, einen praxisnahen Zugang zum Seminarthema und eine große Methodenvielfalt zu gewährleisten.

Muss ich zum erhalt des Diploms eine Diplomarbeit verfassen?

Um den Diplomlehrgang mit einem entsprechenden Zertifikat abzuschließen, musst du eine schriftliche Abschlussprüfung absolvieren, als Praxisprojekt ein Herbarium erstellen und schließlich auch eine Diplomarbeit (im Umfang von ca. 25-30 Seiten) verfassen.

Bei manchen Modulen ist die Übernachtung Teil des erlebnispädagogischen Programmes – das wird dann natürlich in der Teilnahmeinformation ausgeschildert.

Ist es möglich, diesen Lehrgang innerhalb meiner Bildungskarenz abzuschließen?

Die Ausbildung erstreckt sich über einen Zeitraum, der über die Dauer einer gewöhlichen Bildungskarenz hinausgeht. Dennoch gibt es die Möglichkeit, den Lehrgang während der Bildungskarenz zu beginnen und ihn danach berufsbegleitend fortzusetzen.

Sind die Plätze in der Ausbildung beschränkt?

Ja, eine überschaubare Gruppengröße ist uns wichtig, da wir nur dann individuell auf die Bedürfnisse jedes*r einzelnen Teilnehmers*in eingehen können. Maximal stehen also Plätze für insgesamt 12 Personen zur Verfügung.

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