Sabine Neumann | Die Lektion deines Lebens
Sabine Neumann Tier-reich Podcast Neverest

Vor dem Tod muss man sich nicht fürchten mit Sabine Neumann #16

Über Sabine Neumann

Sabine Neumann arbeitet schon seit Jahren mit Hunden. Sie ist Hundetrainerin und bildet Tierheimmitarbeiter*innen im In- und Ausland aus und weiter. Durch diese Beschäftigungen entstand im Laufe der Zeit eine Tierschutzorganisation, die später in ein Hundehospiz in Niederösterreich umgewandelt wurde.
 
Seitdem finden im Tier-reich große und kleine, alte und junge, kranke Hunde, die eine spezielle Pflege benötigen, Platz. Sie erhalten neben professioneller Pflege hier viel Liebe, Aufmerksamkeit, Zeit und einen Ort, an dem sie ihr restliches Leben verbringen können. So konnte Sabine aus vielen misshandelten, ängstlichen Hunden, treue, verschmuste und glückliche Vierbeiner machen.
Mehr Infos zum Hundehospiz findest du hier.

Bei uns hörst du Sabine Neumann’s Lektion des Lebens.

Durch eine Spende kann die Arbeit unterstützt werden, damit auch weiterhin pflegebedürftige Fellnasen hier für immer einen Platz bekommen können.

Auf folgendes Konto kann gespendet werden:

Tierschutzverein Tier-reich
Sparkasse Langenlois
IBAN AT122023000000502104

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Transkript der Episode

00:00:04
Intro: Die Lektion deines Lebens der NEVEREST Podcast heute mit Teresa Kreizinger.

00:00:14
Teresa Kreizinger: Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von Die Lektionen deines Lebens und ich freue mich heute unseren heutigen Gast vorzustellen und zwar ist das Sabine Neumann herzlich Willkommen liebe Sabine.

00:00:24
Sabine Neumann: Hallo, dankeschön für die Einladung.

00:00:27
Teresa Kreizinger: Du hast ja vor einigen Jahren die Hilfsorganisation also ein Hundehospiz gegründet. Vielleicht möchtest du uns mal ein bisschen was über eure Organisation und über euch erzählen?

00:00:36
Sabine Neumann: Ja, gerne. Wir haben das Hundehospiz Tier-reich 2008 ins Leben gerufen, wobei es damals noch gar kein Hundehospiz war, sondern einfach ein Tierschutzverein, wo wir uns als Ziel gesetzt haben, als kleine Gruppe einfach Hunden zu helfen. Und im Laufe der Zeit hat sich dann dieser Gedanke, alten, kranken Hunden zu helfen, als Schwerpunkt entwickelt, weil mir immer wieder so Hunde begegnet sind durch meine Arbeit in vielen Tierheimen. Und seitdem haben wir diesen Schwerpunkt und haben im Laufe dieser Jahre schon knapp 70 Hunde hier beherbergt und ihnen einen schönen Lebensabend bereitet.

00:01:18
Teresa Kreizinger: Total schön. Und wie sitzen da ja jetzt auch inmitten eurer Hunde und ihr habt ja wirklich Hunde von klein bis groß, von jung bis alt, wahrscheinlich auch schon bei euch gehabt. Und die Frage ist auch, wie kommt ihr zu euren Hunden? Also werdet ihr da angerufen, arbeitet sie mit Tierheimen zusammen oder wie funktioniert das bei euch?

00:01:37
Sabine Neumann: Es ist ganz unterschiedlich. Wir haben einige.. also im Laufe der Jahre, einige Partner-Tierheime oder Organisationen, die ich kenne, die uns immer wieder auch fragen, wenn sie einen entsprechenden Hund haben, im In und Ausland. Wir haben aber auch Fälle, wo wir direkt über den.. mit dem Amtstierarzt zusammenarbeiten bzw. vom Amtstierarzt informiert werden und gefragt werden, oder, einmal war es so, dass jemand vom Hilfswerk eine Familie delogieren musste oder sie betreut hat und dort hat es Hund gegeben und da haben wir einen Hund übernommen hat. Es ist quer durch, unterschiedliche, manchmal von einer Privatpersonen, von der wir gehört haben, dass die überfordert ist. Also ganz unterschiedlich kommen wir zu unseren Hunden.

00:02:23
Teresa Kreizinger: Und wie viele Hunde finden bei euch Platz? Also ist es unterschiedlich, oder für wie viele Hunde hättet ihr denn so maximal Platz?

00:02:30
Sabine Neumann: Also es ist wiederum unterschiedlich, weil es stark davon abhängt, wie pflegebedürftig die sind, die jeweils gerade da sind. Das meiste was wir jemals gehabt haben, waren 14 Hunde gleichzeitig. Das war aber schon absolutes Limit, sowohl personell wie auch finanziell. Zurzeit haben wir 8 Hunde. Das ist im Vergleich relativ wenig. Aber wir haben durch die Pretty, unsere gelähmte Hündin die einen Rollstuhl braucht, einen sehr pflegeintensiven Hund, da muss das ganze wieder relativiert werden.

00:03:06
Teresa Kreizinger: Du sagst auch sehr pflegeintensiv. Das bedeutet wahrscheinlich auch, dass du das nicht alleine machen kannst. Wir stehen denn so hinter eurer Organisation. Also zu wie vielt seit ihr?

00:03:17
Sabine Neumann: Ich habe.. also federführend betreue das schon ich. Aber ich habe personal, weil allein ginge das nicht. Also insgesamt, muss ich kurz nachrechnen, habe ich 4 Pflegerinnen die unterschiedliche Wochenstunden hier leisten und die die Grundversorgung und Betreuung der Hunde sicherstellen. Und dazu bin ich täglich mindestens 2 mal da. Also in der Früh und am Abend und auch tagsüber. Und wir haben einige ehrenamtliche Freiwillige, die uns unterstützen und die hier ebenfalls einen wertvollen Beitrag leisten, weil sonst ginge das nicht.

00:03:52
Teresa Kreizinger: Das kann ich mir vorstellen. Vielleicht, dass sich unsere Hörerinnen und Hörer ein kleines Bild von euch machen können. Vielleicht magst du uns mal kurz ein bisschen was über die Hunde, die ihr jetzt habt erzählen, über eure speziellen Fälle.

00:04:04
Sabine Neumann: Also alle unsere Hunde sind natürlich einzigartige, wunderbare Persönlichkeiten und jeder dieser Hunde hat seine ganz spezielle Geschichte. Tja, mit wem fange ich an? Unsere älteste und kleinste Bewohnerin zurzeit wird heuer 20. Wir hoffen, sie schafft sich bis November noch noch die Zeit, die wir brauchen. Sie ist die Susi. Die stammt aus Ungarn und ist quasi als Zweit-Begleithund zu einem anderen, mittlerweile verstorbenen Hund zu uns gekommen. Susi ist so ein kleines Zucker-Hündchen, die einfach nur lieb ist, ein zertrümmertes Beinchen hat, das wir schienen und grundsätzlich noch ganz gern ein bisschen ganz klein wenig spazieren geht und sonst einfach das Kuscheln hier genießt. Ja, dann schaut mich grade vor mir die Jenny mit ihren wundervollen Glubschaugen an, auch unsere Jenny stammt aus Ungarn, ist 16, hat ein schweres Herzproblem, hat eine chronische Darmentzündung und vor wenigen Wochen ist bei ihr diagnostiziert worden, ein Tumor auf der, vermutlich auf der Leber, den wir jetzt symptomatisch behandeln und ihr hoffentlich noch ein bisschen Lebenszeit geben können. Ja, die Pretty, die Pretty ist, habe ich schon erwähnt, die ist unsere gelähmte Hündin, die erst seit September vorigen Jahres bei uns ist. Stammt aus Serbien, war dort viele, viele, alo ihr ganzes Leben lang in einem Zwinger Zuchthündin und hat bei uns erst gelernt zu leben und das Leben zu genießen und mit ihrem Rollstuhl düst sie mittlerweile wie so eine wildgewordene Oma, die Pretty wird heuer 12, durch die Gegend und hat echt Lebensfreude gewonnen. Dann haben wir noch, vielleicht hört man ihn im Hintergrund, den Tobi. Der Tobi ist ein Dackel-Mix aus Ungarn ebenfalls eigentlich als Zusatz. Also eigentlich wollten wir gar nicht ihn nehmen, sondern eine andere Hündin. Er kam mit, ist geblieben. Die andere Hündin ist leider schon verstorben. Er ist ihr, obwohl sie sich erst auf der Reise kennengelernt haben, also ganz eine spezielle Geschichte, ist ihr, der Tobi bis zu ihrem letzten Atemzug nicht von der Seite gerückt wurde. Also das war eine Angst-Hündin und der Tobi ist ständig bei ihr gewesen und so hat sie dann auch in ihrem in ihren schweren letzten Tagen immer begleitet. Und der Tobi selbst hat zu schwere HD, also so permanente Schmerzen am Bewegungsapparat und leidet unter Herzwurmerkrankung. Beides wird von uns behandelt und der hat sie von einem Hungerhaken zu einem, denke ich hat man gesehen, einem properen Bürschchen hier entwickelt. Dann haben wir noch 2 Zucker-Collies und zwar den Lucky der blind ist und heuer 11 wird. Blind wurde er, weil er so misshandelt wurde in Ungarn und die Tessi, seine Gefährtin, die eigentlich gar nicht zu uns passt, weil sie erst 7 wird heuer. Aber sie ist der Halt für den Lucky und die beiden haben ja ihr ganzes Leben miteinander verbracht und werden auch hier nicht getrennt. Dann haben wir noch die Bibi, unser Urgestein. Die Bibi ist so ein kleiner brauner Pudel Dackel Verschnitt seit über 8 Jahren bei uns. Epileptikerin, blind und vor knapp drei Jahren, also vor gut zwei, drei-viertel Jahren, hat man bei ihren Milz und Leber Tumore diagnostiziert. Milz wurde erfolgreich operiert, Leber Metastasen, Diagnose maximal 2 bis 6 Wochen Lebenserwartung. Tja, was soll ich sagen. Jetzt werden es dann im Juni 3 Jahre. Sie lebt noch immer, bekommt Krebsbehandlung und und und und. Wir hoffen, es bleibt noch ein Weilchen. Wen habe ich noch.. Die Zita. Zita auch so ein spezieller Liebling, Angst-Hündin hat, über 15 Jahre des Lebens nur in Tierheimen verbracht, hat sich dort nur gefürchtet, mit Menschen nichts am Hut gehabt. Jetzt bei uns läuft in der Gruppe mit, spricht mit uns, fordert ihre Schnüffel Boxen, das sind Schachteln, gefüllt mit Papier und Leckerchen ein und hat echt gelernt, dass das Leben auch schön sein kann. Ich glaube jetzt habe ich keinen vergessen,

00:08:27
Teresa Kreizinger: Die Art und Weise, wie du über deine Hunde sprichst, da merkt man einfach, dass da extrem viel Herzblut drin steckt oder auch, wie du dich über die Fortschritte und über die Fortschritte freust und auch mit ihnen freust, wenn es ihnen dann besser geht. Aber das kostet schon viel Zeit, oder?

00:08:41
Sabine Neumann: Ja, es kostet viel Zeit, die eben die normale Arbeitszeit der Pflegerinnen und für mich, also ich bin zusätzlich zu meiner Arbeit ich habe eine Hundeschule bin ich sicher am Tag mindestens 3 Stunden auch hier noch beschäftigt. Also wo ich rein hier vor Ort bin und dann kommt natürlich noch dazu, was man so braucht an Homepage Betreuung, Facebook, administrative Dinge, die ich überwiegend auch selbst mache. Wir haben da kein Personal oder etwas für so was. Man ist dazu zu einem Fulltime-Job, also sprich zu einer eigenen Firma, hat man eigentlich noch einen Zweiten. Und das natürlich 7 Tage pro Woche und 24 Stunden am Tag, weil Notfälle halten sich nicht an irgendwelche Büro- oder sonstige Zeiten.

00:09:29
Teresa Kreizinger: Das glaube ich. Und sicher auch spannend für unsere Hörerinnen und Hörer ist, wenn man da auch so die Geschichten der Hunde hört. Und wenn man sieht, wie viel Arbeit und Zeit ihr da auch hinein investiert, wie man, wie man vielleicht helfen kann, wie man euch unterstützen kann.

00:09:44
Sabine Neumann: Was uns tatsächlich am meisten hilft, ist finanzielle Unterstützung, weil wie man sich vorstellen kann, sind alte kranke Hunde sehr kosten intensiv. Sie bekommen bei uns sehr viel, eben auch an sinnvollen Medikamenten an Futterzusätzen. Die bekommen alles, was sie brauchen. Tierarzt Behandlungen, oftmals sind dann auch schwierige Operationen notwendig. Wir haben Fixkosten pro Monat von 4000 Euro, die wir zum Teil aus unseren privaten Mitteln aufbringen und zum Teil aus Spenden von tier-freundlichen Menschen. Und ja, es ist schon ein ziemlicher Brocken Geld.

00:10:26
Teresa Kreizinger: Das kann ich mir vorstellen. Das Spendenkonto findet ihr natürlich auch auf unserer Homepage. Also da könnt ihr gerne spenden und wir sitzen da gerade ja bei der bei der Magnetbett-Behandlung. Führt ihr das bei all euren Hunden durch oder nur bei speziellen Fällen?

00:10:45
Sabine Neumann: Also wir versuchen neben klassischer Schulmedizin, die die Hunde bekommen, auch sehr viel an vernünftigen alternativen Dingen zu tun. Also sowohl im Medikamenten Bereich, wie auch hier in den Behandlungen. Und diese Magnetfeld Behandlung sehen wir, dass die unseren Hunden sehr viel bringt. Wir haben ein Magnetbett und einen Magnet Stab, wo wir insbesondere diese Erkrankungen am Bewegungsapparat durch Förderung der Durchblutung versuchen in den Griff zu bekommen. Und wir merken bei einigen Hunden, also der Tobi ist so ein Kandidat, dass die wirklich genießen und suchen. Die Hunde dürfen jederzeit weggehen. Das basiert auf Freiwilligkeit und wir merken aber bei vielen, dass sie es gerne haben, dass sie das suchen und dass sich die Beweglichkeit verbessern. Wir machen auch Laser-Therapie, zum Beispiel Akupunktur oder Schmerzbehandlung mit dem Laser, aber auch zur Förderung der Wundheilung. Also ganz tolle Geschichte. Die operierten Hunde werden sofort Leser behandelt und man kann zusehen, wie die Wunden besser heilen. Also das sind Dinge, die mir eine Freundin, die Humanmediziner ist, gezeigt und beigebracht hat. Und das funktioniert echt super. Wir haben Hund, die kommen zu uns mit der Prognose maximal 3 Wochen Lebenszeit und dann sind sie 3 Jahre bei uns und wir freuen uns darüber.

00:12:04
Teresa Kreizinger: Es wirklich schön zu sehen, wie viel Liebe und wie viel Zeit in die Hunde investiert wird. Und wenn man wenn du so zurückblickst auf deine Zeit, was würdest du so sagen, weil für dich so deine Lektionen des Lebens?

00:12:19
Sabine Neumann: Meine Lektion des Lebens. Also auf der einen Seite habe ich durch diese Arbeit tatsächlich auch gelernt, irgendwann verinnerlicht, den Tod als einen Teil des Lebens zu sehen. Also dieses, wie es bei uns halt so üblich ist, den Tod komplett zu verdrängen, nicht darüber nachzudenken, den Tod als Schreckliches zu sehen. Das hat sie schon sehr stark gewandelt, weil ich hier sehe und begreife, dass es nicht die die Dauer des Lebens ist so nett, so sehr die Quantität, sondern die Qualität. Eben viele dieser Hunde, die zu uns kommen und nur wenige Wochen haben, wo man dann trotzdem bemerkt, das hat gereicht für diesen Hund, um zu sagen das Leben war gut, um letztlich mit dem Leben, der Welt, den Menschen versöhnt zu sein. Das ist schon beeindruckend, wie man das sieht, auch wenn man sie als Mensch denkt: Warum hat der Hund nicht mehr Zeit gehabt? Aber du merkst einfach, wie diese Hunde im Reinen sein und ganz oft ist es auch so, sie kommen hier an. Sie merken, es gibt etwas Gutes und dann können sie gehen. Also das war so, das war für mich die Lektion, die ich irgendwann begriffen habe, wenn ich um diese Hunde geweint habe, die so kurz nur, dass sie irgendwann verstanden habe, jetzt könnt konnten sie gehen, weil sie bemerkt haben das Leben ist schön. Das war meine Lektion des Lebens.

00:13:52
Teresa Kreizinger: Eine total schöne Lektion, die man wahrscheinlich auch irgendwann lernen muss, wenn man eben ein Hospiz betreibt, wo sie auch oft vorkommt, dass eben Hunde nur ein paar Wochen da sind, leider. Und man sieht auch wirklich, wie viel Freude den Hunden bereitet. Also wenn man sich euer Areal mal anschaut, ihr hatb euch da wirklich schon etwas total großes aufgebaut. Wie habt ihr das geschafft? Habt ihr das alleine gemacht?

00:14:16
Sabine Neumann: Den Umbau immer schon überwiegend alleine gemacht. Mit Freunden, mit immer wieder Helfern. Aber es gibt so einen Kern, der uns immer geholfen hat, aber das haben wir überwiegend in Eigenregie gemacht. Also manchmal hat es immer so so nette Geschichten gegeben, wie das eben zufällig eine Kundschaft Direktor von der Maurer-Schule ist. Und dann kamen die Maurer Lehrlinge und haben hier gemauert in ihrem Praktikum. Und das waren so nette Dinge, aber wir haben schon den Großteil tatsächlich selbst hier auf die Beine gestellt, bis es eben so war, dass ich gesagt habe, das passt jetzt. Also ich lege wert auf getrennte Einheiten, dass man im Bedarfsfall auch trennen kann. Jede dieser Einheiten hat dann an Außenteil, einen Gartenteil, so dass jeder Hund immer auch raus kann. Wir haben einfache Systeme, die man schnell variieren kann und wir adaptieren permanent an die Bedürfnisse. So, jetzt mit dem Rollstuhl Hund. Da werden dann Zwischenmauern weg getan, damit der Hund besser mit dem Rollstuhl navigieren kann. Oder es werden irgendwo statt Stufen Rampen gebaut oder irgendwo Höhlen, wenn es ein Hund brauchte, also wir sind ständig am adaptieren, wie es für die jeweiligen Bewohner passt.

00:15:27
Teresa Kreizinger: Sehr bewundernswert und für unsere Hörerinnen und Hörer zur Information. Man kann sich ja euer Tier-reich nicht wirklich als Tierheim vorstellen. Also das ist jetzt nicht so, dass die Tiere da in einzelnen Boxen oder so eingesperrt sind, sondern das erinnert wirklich in einen Wohnraum. Und es ist wie wenn man einfach in ein normales Haus geht, wo halt die Wohnräume ausgebaut sind und da merkt man auch einfach, die Tiere, die fühlen sich da wirklich extrem wohl. Also die kommen auch wirklich auf einen zu und lassen sich streicheln. Also wirklich schon sehr bewundernswert, was ihr da aufgebaut habt. Also wirklich vielen vielen Dank, dass ich heute auch da reinschauen durfte, dass ich vorbeischauen durfte, dass ich mir das auch anschauen dürft, dann doch vielleicht meinen Hörerinnen und Hörern ein bisschen einen Einblick in euren Alltag geben dürfte, weil es sicher für viele total spannend ist, weil dieses Projekt ist ja kein alltägliches Projekt, dass ihr hier aufgebaut habts. Eine Frage noch dazu: Wie viel Tier, wie viel Hunde Hospiz gibt es denn so? Oder seid ihr also eher alleinstehend?

00:16:26
Sabine Neumann: Ich habe keine Ahnung. Ich denke es gibt schon.. über Facebook merkt man ja so Dinge. Es gibt verteilt verschiedene Alters-Einrichtungen und Hospiz-Einrichtungen, aber ich habe keinen Überblick. Ich ich weiß es nicht. Es ist aber wie gesagt, diese Idee. Das war auch kein Lebensplan. Das ist einfach passiert und ich denke, dass es gut ist. Also ich weiß, dass ich diesen diesen Hunden, die bei uns sind auch wirklich viel zurückgegeben habe, was andere Menschen an ihnen verbrochen haben. Aber wie viele Einrichtungen dieser Art es gibt, ich weiß es tatsächlich nicht.

00:17:03
Teresa Kreizinger: Nein, wirklich so ein tolles Projekt. Und ich kann nur alle wirklich auffordern, auch dafür zu spenden und dieses auch zu unterstützen, weil es ist auf jeden Fall wirklich, wirklich wert. Liebe Sabine, vielen vielen Dank für deine Zeit heute, dass du dir die Zeit genommen hast, mit deine Hunde vorzustellen, die Zeit genommen hast, mir die ganze Anlage vorzustellen. Es hat mir wirklich total viel Freude bereitet.

00:17:25
Sabine Neumann: Sehr gerne. Danke für das Interesse. Und ja, vielleicht verliebt sich ja der eine oder andere in einen unserer Hunde und möchte für ihn Pate sein oder sonstiges. Es gibt immer Möglichkeiten, unseren Hund noch ein bisschen nahe zu sein.

00:17:45
Outro: Was war deine wichtigste Lektion? Schreib uns an [email protected]

 

 

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