Schwarzer Holler Rezepte - Das sind unsere 7 Favoriten

Schwarzer Holler Rezepte – Das sind unsere 7 Favoriten

Kategorien: Rezepte & Anleitungen
Lesezeit: 15 Minuten

Auf den Wiesen und in den Gärten blühen momentan die weißlichen Blüten des schwarzen Holunder Strauchs und locken mit ihrem frischen, fruchtigen Duft allerlei Insekten und auch uns an. Denn sowohl aus den Blüten als auch aus den Beeren lassen sich viele leckere Dinge herstellen. Wir haben für euch unsere liebsten Schwarzer Holler Rezepte zusammengesucht, damit auch ihr in den Genuss dieser leckeren und heilsamen Pflanze kommt!

Schwarzer Holunder

Der schwarze Holler (lat. Sambucus nigra) ist eine alte Heilpflanze, die in ganz Europa und sogar Asien verbreitet ist. Er wächst vor allem an Waldrändern oder im Unterholz und bevorzugt es sonnig bis halbschattig. Der Holunder wurde schon in den früheren Kulturen sehr geachtet und geschätzt. So gibt es allerhand Sprichwörter und Sagen zu diesem Strauch. Auch schwarzer Holler Rezepte sind sehr beliebt und erfreuen jung und alt. Hinsichtlich seiner Wirkung darf der schwarze Holler auch nicht unterschätzt werden. Er hat unzählige gesunde Inhaltsstoffe, die sich positiv auf unseren Körper auswirken. Dazu aber später mehr! 😉

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Mit bis zu 11 Metern kann der hohe Strauch bzw. Baum eine recht beachtliche Größe erreichen. Die Blätter sind dunkelgrün, unpaarig gefiedert und etwa 12 cm lang. Zwischen Mai und Juni kommen dann die weißen Blüten des Hollers hervor. Diese besitzen meist fünf Kelchblätter, fünf Kronblätter, fünf Staubblätter und drei Fruchtblätter. Meist werden die Blüten zwar nicht von Bienen besucht, allerdings findet man unzählige Schwebefliegen, Käfern, Hautflüglern und viele mehr.

Ab August bis September reifen die schwarzen Beeren des Hollers . Bei diesen handelt es sich um Steinfrüchte. Vorsichtig sollte man dann sein, wenn man helle Kleidung trägt. Der rote Saft der Beeren ist nämlich stark färbend und lässt sich aus Textilien kaum auswaschen. Das wussten auch schon die Germanen, die sich dies zu Nutze machten und Leder, Haare und Stoffe mit dem roten Saft färbten.

Auf das solltest du achten!

Der Verzehr der Beeren kann roh zu Durchfall und Erbrechen führen. Zwar wird der Holler oft als ungiftig bezeichnet, allerdings finden sich auch Warnungen wie „zu vermeiden“. Hier auf Nummer Sicher zu gehen schadet wohl nicht. Die reifen Beeren enthalten nämlich cyanogene Glycoside. Diese kann bei Aufnahme größerer Mengen zu Magen- und Darmbeschwerden führen. Bevor die Beeren verarbeitet werden, sollten sie also immer gekocht bzw. erhitzt werden, da so die cyanogenen Glycoside zerfallen und die Konzentration stark verringert wird.

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Verwechslungsgefahr besteht mit dem sogenannten Zwergholunder oder Attich. Dieser ist nicht essbar, führt zu starker Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und führte sogar schon zu starken Vergiftungen mit tödlichen Folgen. Erkennen kannst du den Attich daran, dass er höchstens 1,5 Meter erreicht. Die Blätter sind länglicher als die des schwarzen Holunders und stinken beim Zerreiben. Die Beeren sehen auf den ersten Blick sehr ähnlich wie des des schwarzen Hollers aus, allerdings haben sie auf der Oberseite eine kleine Delle. Während sich die Hollerbeeren eher braun-violett färben, werden die Beeren des Attichs blau. Außerdem sind die Beeren aufwärts gerichtet, während die des Holunders nach unten hängen.

Heilwirkung des schwarzen Hollers

Aus der Pflanze lassen sich nicht nur besonders leckere Schwarzer Holler Rezepte zubereiten, auch die Heilwirkung ist beachtlich. Schon seit vielen Jahrhunderten gilt der schwarze Holunder als Heilmittel bei vielen Erkrankungen. Auch hier können die Beeren und Blüten verwendet werden.

Verwendung der Blüten

Die Blüten des schwarzen Hollers können getrocknet zu Tee verarbeitet werden. Dieser wird heiß als „Schwitztee“ bezeichnet und wird vor allem bei fiebrigen Erkältungskrankheiten verwendet. Lässt man ihn abkühlen kann er als Vorbeugung für Erkältungen und zur Stärkung des Immunsystems dienen. Zusätzlich zu den Blüten und Stängeln kann übrigens auch Rinde für den Erkältungstee verwendet werden. Der Tee wirkt schweißtreibend und schleimlösend.

Verwendung der Beeren

Die dunklen Beeren des Holunders enthalten besonders viel Vitamin C, B Eisen und Kalium. Außerdem haben sie einen antioxidativen Effekt. Dieser hilft dabei, oxidativen Stress zu reduzieren. Die Konzentration der Antioxidantien soll hier vor allem im Rotwein besonders hoch sein. So wird zum Beispiel behauptet, dass die Sterberate durch kardiovaskuläre Erkrankungen in Frankreich nur bedingt durch den regelmäßigen Rotweinkonsum so niedrig ist. Ob dies stimmt sei allerdings so dahingestellt. 😉

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Auch bei Diabetes ist der schwarze Holler einsetzbar. Da die Krankheit oft zu einer Schädigung der Blutgefäße führen kann, die zu einer höheren Durchlässigkeit der Gefäße führt, kann der Wirkstoff der Beeren helfen, den Cholesterinstoffwechsel positiv zu beeinflussen.

Den Beeren des schwarzen Hollers wird außerdem eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Spezielle Eiweiße sorgen für eine Abmilderung von Entzündungen im Körper. Laut einer Studie sollen die Beeren auch eine entgiftende, harntreibende Wirkung haben. Aus diesem Grund wird der Holler gerne bei Blasen- und Nierenkrankheiten eingesetzt. So kann der Körper Giftstoffe aus dem Körper schneller abtransportieren.

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Der dunkle Farbstoff in den Beeren hat laut einer israelischen Studie auch eine antivirale Wirkung. Hier sollen die Stoffe eindringende Viren dahingehend verändern, dass sie im Körper nicht mehr andocken können. Auch die Gerbstoffe sollen dafür sorgen, dass Bakterien und Pilze sich nicht weiter ausbreiten können.

Mythen und Sagen

Um den schwarzen Holler ranken sich schon seit Generationen zahlreiche Mythen und Sagen. Der Name „Frau Holle“ ist den meisten wahrscheinlich eher aus den Märchen von Hans-Christian Andersen oder den Gebrüdern Grimm ein Begriff. Nur wenige wissen, dass es sich bei ihr eigentlich auch um eine Mutter- und Baumgöttin handelt. Laut Erzählungen schützte sie Pflanzen, Tiere, Menschen, Haus und Hof gegen böse Geister. Im germanischen nannte man die Göttin auch Holda, Holder oder Holla. Diese hatte sich als Lieblingsbaum den Holler ausgesucht, mit dessen Hilfe sie schützend über alle wachte.

Die Baumgöttin war auch für das Leben und den Tod verantwortlich. Deswegen wurden ihr oft Opfer in Form von Milch, Brot und Bier dargelegt. Der Holler soll außerdem vor bösen Geistern schützen, die Krankheit, Feuer, Unwetter, Unfällen etc. bereiteten. Auch bei Kinderwünschen wurden Opfergaben vor bzw. unter einen Hollerbusch gestellt, um so die Baumgöttin milde zu stimmen.

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Somit war es Personen, die an die Baumgöttin glaubten verboten, den Holler zu fällen, da dies sonst sogar zum Tod des Baumfällers führen konnte. Im 17. und 18. Jahrhundert war es zum Beispiel lediglich Witwen und Kindern erlaubt, den Holunder zu schneiden. Davor musste allerdings auch um Verzeihung gebeten werden. Aus diesem Glaube entwickelte sich auch der Spruch:

Willst du aus dem Leben scheiden, brauchst du nur den Holler schneiden.

Altes Sprichwort

Mit Beginn der Christianisierung fiel allerdings dieser Glaube an die Göttin Holda und die Sage änderte sich. Nun betonte man die dunkle Seite dieses Baumes. So gibt es die Erzählungen, dass das Kreuz Jesus aus dem Holz des Hollerstrauchs gefertigt wurde und auch Judas soll sich in einem Holunder erhängt haben. Jedoch gab es auch einen kleinen Versöhnungsversuch in der Bibel. So wurde auch erzählt, dass die Wiege des Jesuskindes aus dem Hollerbusch gefertigt wurde und auch die heilige Familie soll auf der Flucht nach Ägypten unter einem Hollerstrauch gerastet haben.

Wie man sehen kann ist der Holler für viele ein magischer Strauch. Diese Magie ist noch in seiner Heilwirkung bis heute weiter enthalten.

Schwarzer Holler Rezepte

So, jetzt wollen wir euch aber nicht länger auf die Folter spannen und präsentieren euch unsere 8 liebsten Schwarzer Holler Rezepte.

Der klassische Holunderblütensirup

Für diesen Hollersirup benötigst du nur 5 Zutaten und du hast im Handumdrehen deinen eigenen Sirup für zu Hause.

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Das brauchst du:

  • 1 Liter Wasser
  • 1 kg Zucker
  • 2 unbehandelte Bio-Zitronen
  • 100 – 150g große Hollerblüten ohne Stängel
  • 1 EL Zitronensäure

So geht’s:

  1. Zuerst den Zucker und das Wasser in einem großen Topf aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
  2. Danach schneidest du die Zitrone in etwa 1 Zentimeter dicke Scheiben.
  3. Jetzt die Hollerblüten, die Zitronenscheiben und die Zitronensäure in das Zuckerwasser geben. Achte hier auf jeden Fall darauf, dass alle Zutaten unter Wasser sind.
  4. Jetzt darf alles an einem kühlen Ort für etwa 2-3 Tage ziehen. In dieser Zeit solltest du jeden Tag etwa 2 Mal Umrühren.
  5. Nach dem Ruhen musst du nun alles in einen frischen Topf abseihen und erneut aufkochen.
  6. Den heißen Sirup in sterile Glasflaschen füllen und kopfüber oder liegend an einem kühlen, dunklen Ort lagern. Der Sirup ist so bis zu einem Jahr haltbar.

Hollerbeerensirup

Nicht nur aus den Holunderbeeren kann man tollen Sirup machen, sondern auch die Beeren lassen sich toll zu einem leckeren Getränk verarbeiten.

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Das brauchst du:

  • 1500g Hollerbeeren
  • 1500g Sirupzucker
  • 750ml Wasser
  • 1 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken

So geht’s:

  1. Zuerst die Stiele der Hollerbeeren entfernen und die Beeren waschen.
  2. Nun das Wasser mit dem Zimt, den Nelken und den Holunderbeeren aufkochen und so lange köcheln lassen, bis die Beeren aufplatzen.
  3. Jetzt den Zucker dazugeben und die Mischung über Nacht kühl lagern.
  4. Der kalte Sirup sollte nun fein passiert und nochmals aufgekocht werden.
  5. Noch heiß in sterile Glasflaschen füllen und kühl lagern.

Erfrischendes Holunderblütengelee

Bei dem Gedanken an frisches, zitroniges Holunderblütengelee läuft dir das Wasser im Mund zusammen? Dann ist dieses Rezept genau das Richtige für dich.

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Das brauchst du:

  • 15 Hollerblütendolden
  • 500ml Wasser
  • 500g Gelierzucker (1:3)
  • 1 unbehandelte Bio-Zitrone
  • 1 unbehandelte Bio-Orange

So geht’s:

  1. Die Holunderblüten von den Stielen abzupfen und waschen und anschließend mit dem Wasser gemeinsam in einen Topf gießen.
  2. Die Schale der Zitrone und Orange in den Topf reiben und anschließend die Früchte auspressen und auch dazu leeren.
  3. Jetzt lässt du alles über Nacht ruhen. Decke dazu den Topf mit einem Tuch ab.
  4. Am nächsten Tag alles durch ein Passiertuch passieren.
  5. Den Gelierzucker hinzu geben, verrühren und aufkochen.
  6. Sobald das Gelee eingedickt ist, kannst du es in sterile Schraubgläser füllen. Das Gelee kann kühl und dunkel gelagert sogar mehrere Jahre lang halten.

Hollerbeerengelee

Mit nur 3 Zutaten hast du im Handumdrehen dein selbstgemachtes Hollerbeerengelee zubereitet.

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Das brauchst du:

  • 2,5kg Holunderbeeren
  • 1kg Gelierzucker (1:1)
  • 2 Zitronen (bzw. Zitronensaft)

So geht’s:

  1. Zuerst die Beeren von den Stängeln befreien und waschen.
  2. Jetzt Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Hollerbeeren dazugeben. So lange köcheln, bis die Beeren platzen.
  3. Die Beeren in einem Sieb ausdrücken und den dabei entstehenden Saft auffangen.
  4. Den Beerensaft mit dem Saft der Zitrone und dem Gelierzucker in einem Topf vermengen und die Masse dann aufkochen.
  5. Sobald die Masse eingedickt ist, kann sie in sterile Schraubgläser gefüllt werden.
  6. Kühl und dunkel lagern und genießen!

Hollersekt / selbstgemachter Hugo

Selbstgemachter Hollersekt? Das geht sogar ganz schön einfach und gelingt (fast) immer! 😉

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Das brauchst du:

  • 3,5 Liter Wasser
  • 350g Zucker
  • eine halbe unbehandelte Bio-Zitrone
  • 2 unbehandelte Bio-Limetten
  • 20 Holunderblütendolden

So geht’s:

  1. Bringe das Wasser zum kochen und lass es anschließend wieder abkühlen.
  2. Die Limette in Scheiben schneiden und die Zitrone auspressen.
  3. Jetzt den Zucker mit dem Saft der Zitrone, den Hollerblüten und den Limettenscheiben in ein großes Glas geben.
  4. Das abgekochte Wasser mit dem Zucker dazu geben und rühren, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
  5. Das Glas mit einem Mulltuch oder Küchenkrepp bedecken.
  6. 2-3 Tage an einem sonnigen Fenster stehen lassen, bis Perlen aufsteigen.
  7. Nun kann der Hollersekt gekühlt und genossen werden.

Achtung! Wenn sich Schleim bildet, darf der Sekt nicht getrunken werden!

Gebackene Hollerblüten / Hollerkrapfen

Für die Naschkatzen unter euch haben wir noch ein super einfaches Rezept für leckere gebackene Hollerblüten bzw. Hollerkrapfen.

hollerkrapfen_gebackener_holler_holunderblüten_gebacken

Das brauchst du:

  • 10 Hollerblütendolden
  • 200g Mehl
  • 2 Eier
  • 1/4 Liter Milch
  • 1 EL Zucker
  • Öl zum herausbacken

Für die Veganer und Veganerinnen unter euch haben wir natürlich auch hier eine Variante herausgesucht:

  • 10 Hollerblütendolden
  • 225g Dinkelmehl
  • 225ml Pflanzenmilch
  • 1 1/2 EL Sojamehl
  • 3 EL Agavendicksaft
  • Eventuell etwas Vanille
  • Öl zum herausbacken

So geht’s:

  1. Alle Zutaten, ausgenommen von den Hollerblüten, miteinander vermengen. (Bei der veganen Variante das Sojamehl erst am Schluss, nachdem der Rest gut vermengt wurde, dazugeben)
  2. Die Dolden nun in den Teig tauchen und in heißem Öl Goldbraun backen.
  3. Wer möchte kann das ganze nun mit Zimt und Zucker bestreuen und dazu eine Kugel Eis oder ein kühles Glas Hollersekt genießen! 😉

Sommerliche Erdbeer-Holunder Torte

Wenn im Sommer die Temperaturen steigen sind besonders frische und sommerliche Desserts der Renner. Aus diesem Grund hat es auch diese sommerliche Erdbeer-Holler Torte in unsere Rezeptsammlung geschafft. Da die Erdbeeren und die Hollerblüten zur selben Zeit Saison haben, durfte dieses Schwarzer Holler Rezept unserer Meinung nach einfach nicht fehlen!

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Die Erdbeeren können nach Belieben auch mit anderen Obstsorten ausgetauscht werden. Natürlich haben wir für alle Veganerinnen und Veganer auch hier eine alternative Variante!

Das brauchst du für den Biskuitboden:

  • 50g zerlassene Butter
  • 3 Eier
  • 125g Zucker
  • 125g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker

Das brauchst du für die Creme:

  • 5 Blätter weiße Gelatine
  • 250g Topfen
  • 150ml Holunderblütensirup (siehe Rezept oben)
  • 1 TL geriebene Bio-Zitronenschale
  • 2 El Zitronensaft
  • 700g Erdbeeren
  • 330ml Schlagobers

Das brauchst du außerdem:

  • 3 El Holunderblütensirup
  • 1 El Zitronensaft
  • 250 g feine Erdbeermarmelade

So geht’s:

  1. Die Eier in eine Rührschüssel geben und mit einem Mixer auf höchster Stufe schaumig schlagen.
  2. Zucker und Vanillezucker unter ständigem Rühren dazugeben.
  3. Das Mehl und das Backpulver in einer extra Schüssel vermengen.
  4. Nun das Mehl-Gemisch durch ein Sieb zu den restlichen Zutaten sieben und kurz unterrühren.
  5. Die zerlassene Butter auch kurz unterrühren.
  6. Eine runde Tortenform mit Backpapier auslegen oder gut einfetten und bemehlen. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Den Biskuitboden bei 180°C Ober-/Unterhitze im unteren Drittel etwa 30 Minuten lang backen.
  7. Während der Kuchen fertig bäckt und auskühlt, die Creme zubereiten. Dafür die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen.
  8. Den Topfen, mit dem Sirup und der Zitronenschale cremig verrühren.
  9. Den Zitronensaft erwärmen und die Gelatineblätter darin auflösen.
  10. 4 EL der Topfenmasse in die Gelatine einrühren und diese unter die restliche Topfenmasse geben. Die Creme nun 40 Minuten kalt stellen.
  11. Wenn der Boden ausgekühlt ist, diesen in 2 gleich dicke Böden schneiden.
  12. Den Hollersirup mit dem Zitronensaft verrühren und die Böden damit beträufeln.
  13. Den unteren Boden in einen Tortenring setzen und mit Marmelade bestreichen.
  14. Wenn die Creme fest ist, den Schlagobers steif schlagen und unterheben. Nun den untersten Boden auch mit ein wenig Creme bestreichen und auf diese ganze Erdbeeren setzen.
  15. Auf die Erdbeeren jetzt etwa die Hälfte der Creme verteilen und den zweiten Boden daraufsetzen.
  16. Den Boden wieder mit Marmelade bestreichen und die restliche Creme darauf verteilen.
  17. Auf die Creme kommen nun wieder ganze Erdbeeren.
  18. Die Torte am besten über Nacht kühlen und am nächsten Tag genießen!

Vegane Variante

Das brauchst du für den veganen Biskuitboden:

  • 50ml pflanzliches Öl (Raps- oder Sonnenblumenöl)
  • 150g Zucker
  • 225g Mehl
  • 250ml Sprudelwasser
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Pck. Vanillezucker

Das brauchst du für die vegane Creme:

  • 6g Agar-Agar
  • 250g veganer Topfen
  • 150ml Holunderblütensirup (siehe Rezept oben)
  • 1 TL geriebene Bio-Zitronenschale
  • 2 El Zitronensaft
  • 700g Erdbeeren
  • 330ml vegane Schlagcreme

So geht’s:

  1. Das Mehl, den Zucker, den Vanillezucker und das Backpulver verrühren.
  2. Anschließend das Öl und das Mineralwasser dazugeben und kurz unterrühren.
  3. Eine runde Tortenform mit Backpapier auslegen oder gut einfetten und bemehlen. Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Den Biskuitboden bei 180°C Ober-/Unterhitze im unteren Drittel etwa 30 Minuten lang backen.
  4. Während der Kuchen fertig bäckt und auskühlt, die Creme zubereiten. Dafür das AgarAgar mit dem Sirup und dem Zitronensaft verrühren und danach aufkochen.
  5. Den veganen Topfen mit der Zitronenschale cremig verrühren.
  6. Das Agar Agar Gemisch in die Topfencreme einrühren und kalt stellen.
  7. Wenn der Boden ausgekühlt ist, diesen in 2 gleich dicke Böden schneiden.
  8. Den Hollersirup mit dem Zitronensaft verrühren und die Böden damit beträufeln.
  9. Den unteren Boden in einen Tortenring setzen und mit Marmelade bestreichen.
  10. Wenn die Creme fest ist, die vegane Schlagcreme steif schlagen und unterheben. Nun den untersten Boden auch mit ein wenig Creme bestreiche und auf diese ganze Erdbeeren setzen.
  11. Auf die Erdbeeren jetzt etwa die Hälfte der Creme verteilen und den zweiten Boden daraufsetzen.
  12. Den Boden wieder mit Marmelade bestreichen und die restliche Creme darauf verteilen.
  13. Auf die Creme kommen nun wieder ganze Erdbeeren.
  14. Die Torte am besten über Nacht kühlen und am nächsten Tag genießen!

Allen, die jetzt Hunger bekommen haben und sich in die Küche stürzen, wünschen wir viel Spaß beim Ausprobieren dieser Schwarzer Holler Rezepte! Guten Appetit! 😊

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Mehr Rezepte und DIY-Anleitungen findest du hier. Alle Wildkräuterfans können außerdem in der Episode „Gemeinsam zurück zu unseren Wurzeln“ viel neues zu diesem Thema dazulernen.

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